Frankreich trauert um ­Schauspiellegende Belmondo

Kultur / 07.09.2021 • 19:50 Uhr

Paris Nach dem Tod von Jean-Paul Belmondo will Frankreich am Donnerstag im Pariser Invalidendom Abschied von der Schauspiellegende nehmen. Wie der Élysée-Palast mitteilte, wird es zu Ehren Belmondos eine nationale Trauerfeier geben. Ursprünglich war ein staatliches Gedenken im Invalidendom nur für Frankreich gefallene Militärangehörige vorbehalten. Inzwischen werden dort auch herausragende Persönlichkeiten des Gesellschaftslebens gewürdigt. Nach dem Tod von Jean-Paul Belmondo (88) häuften sich am Montag die Würdigungen des Leinwandstars, und zwar nicht nur aus dem Kreis von Kulturrepräsentanten und Politikern. Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Schauspielikone auf Twitter als „nationalen Schatz“. Filmemacher Philippe Labro, der etliche Streifen mit Belmondo gedreht hatte, schrieb: „Er war ein viel komplexeres Wesen, als man glaubt. Er hatte einen Sinn für das Tragische. (…) Er war ein Mensch mit einem enormen Herzen, mit Geschmack und Freude am Leben.“ Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, sagte: „Danke für diese fabelhaften Erinnerungen, die so viele Generationen geprägt haben.“