91 Prozent Auslastung und kaum Corona-Fälle

Kultur / 27.08.2021 • 20:41 Uhr
Helga Rabl-Stadler tritt mit Jahresende zurück. APA
Helga Rabl-Stadler tritt mit Jahresende zurück. APA

Die Salzburger Festspiele freuen sich über positive Bilanz.

Salzburg Die noch bis zum kommenden Dienstag laufenden Salzburger Festspiele haben am Freitag Bilanz über die zu Ende gehende Festivalsaison 2021 gezogen. Nach der pandemiebedingt entschlackten Auflage im Vorjahr – dem eigentlichen 100-Jahre-Jubiläum – wurden heuer jene Produktionen umgesetzt, die eigentlich 2020 vorgesehen waren. Und das offenbar mit Erfolg. Dafür sprechen nicht nur eine Vielzahl positiver Opern-, Schauspiel- und Konzertkritiken, sondern auch die nackten Zahlen. Die Corona-Auflagen haben es erlaubt, die Veranstaltungen diesen Sommer mit Vollkapazität zu verkaufen. Wie die Salzburger Festspiele mitteilten, wurden von 17. Juli bis 31. August insgesamt 227.062 Karten ausgegeben, darunter 198.380 für reguläre Veranstaltungen und über 12.000 Tickets für Einlass- und Generalproben. Die Platzauslastung lag trotz Pandemie bei 91 Prozent – obwohl Gäste aus Fernost und den USA weitgehend ausblieben. Die Einnahmen bezifferte das Festival heute mit 26,7 Mill. Euro brutto. Zu den 163 Aufführungen stießen heuer auch 68 Veranstaltungen im Jugendprogramm – und erneut ein umfangreiches Begleitprogramm. Die Besucher kamen dieses Jahr laut Festival aus 71 Nationen, auf Kulturliebhaber aus Österreich, Deutschland und der Schweiz folgten Besucher aus Frankreich, den USA, Italien, Großbritannien, Spanien und Belgien. Für Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, die mit Jahresende zurücktritt, ist es nach 27 Jahren ihre letzte Saison.