Die Poolbar-Macher garantieren weiterhin einen guten Studienfortschritt

Das Sammeln von ECTS-Punkten für kreative Studierende bleibt ein Anliegen.
Feldkirch „Vor allem besser organisiert“, so Gründer und Organisator des Poolbar-Festivals Herwig Bauer über den Unterschied zwischen dem Poolbar-Generator und den bisherigen Workshops. Der Poolbar-Generator – ein Projekt, in welchem gestalterische Konzepte und kreative Ideen, die ein paar Monate später zur Sommerszeit während des Poolbar-Festivals umgesetzt werden, gesammelt werden. Bis zu 40 Studierende haben jährlich die Möglichkeit, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Die mitwirkenden kreativen Köpfe kommen vor allem aus akademischen Richtungen wie der Architektur, der Kunst und des Designs. Für das Engagement können die unter Studierenden heiß begehrten ECTS-Punkte von der jeweiligen Ausbildungsstätte angerechnet werden. Als offizielle Kooperationspartner gelten die Kunstschule Liechtenstein, die Privatuniversität St. Pölten, die Technische Universität Wien, die Universität Liechtenstein sowie die Hochschule Trier. Gerade Letztere lockt auch internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Luxemburg an. Zahlreiche junge Menschen aus dem deutschsprachigen Raum sowie Nachbarländern sind jährlich Teil des Generator-Teams, aber auch über die europäischen Grenzen hinweg kann das Projekt Interesse generieren. Das Herkunftsland gilt hier aber keineswegs als das relevanteste Kriterium bei der Aufnahme in das Programm. Wichtig sind vor allem Kreativität und Begeisterung. Falls Interesse besteht, die eigene Universität oder Hochschule allerdings nicht als Kooperationspartner aufgelistet ist, so stellt dies meist kein Problem dar. „Durch eigenes Engagement können oft individuelle Lösungen zwischen Studierenden und Universitäten für die Anrechnung der ECTS-Punkte gefunden werden, auch ohne offizielle Partnerschaft“, so Herwig Bauer.
Fachlich und finanziell unterstützt
Neben den Studierenden wirken auch interne und externe Profis bei dem Generator-Programm mit. Im Jahr 2021 kamen unter anderem Hugo Dworzak, Architektur-Dozent, und Marbod Fritsch, Künstler und Laborbetreuer, in Einsatz. Welche Expertinnen und Experten beim Poolbar-Generator 2022 Hand anlegen werden, steht heute allerdings noch nicht fest. Finanziell unterstützt wir das Projekt durch die Stadt Feldkirch mit einer Subvention von 80.000 Euro für Festival und Generator gemeinsam, der Stadt Bregenz mit einer Summe von ungefähr 12.000 Euro sowie durch das Land Vorarlberg mit einem Betrag von 20.000 Euro.
Ein Blick in die Zukunft
Das diesjährige Festival war, mit einer im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 um 100 Prozent höheren Gästeanzahl, laut Herwig Bauer ein Erfolg. „Die Abstandsregeln und strengen Maßnahmen sind weggefallen und mehr Begegnung war wieder möglich.“
Und wie sehen die Zukunftsvisionen für kommende Poolbar-Festivals aus? Das Datum für das 29. Poolbar-Festival steht heute schon fest, auch können bereits Bewerbungen für die Aufnahme im Generator-Programm 2022 eingereicht werden. Auf die Frage, welche Visionen der Gründer und sein Team für die Poolbar-Festivals der kommenden Jahre habe, antwortete er: „Dieses Jahr war der besondere Charme eines Open-Airs im Reichenfeld deutlich zu spüren.“ Das Publikum war begeistert und auch von Anrainerinnen und Anrainern wurden die musikalischen Abende unter freiem Himmel nicht als Belastung empfunden. Der Fokus wird also auch in Zukunft auf der alten Hallenbadanlage sowie dem Außenbereich liegen. „Eine intensive und internationale Bespielung des Areals“, so sieht also der Plan für die Zukunft aus. Beteiligte und Gäste blicken bereits mit Freude auf die Poolbar-Events 2022. Johanna Defranceschi