Aus der Kulturszene
Hörspielpreis für Thomas Köck
Köln Der österreichische Autor Thomas Köck erhält den 70. Hörspielpreis der Kriegsblinden. Der 35-Jährige wurde für sein Hörspiel „Atlas“ mit dem nicht dotierten Preis für Radiokunst ausgezeichnet, wie die Film- und Medienstiftung NRW mitteilte. Das Hörspiel ist eine Produktion des Mitteldeutschen Rundfunks. Darin erzählt der Preisträger von der Arbeitsmigration in den 1980er-Jahren, vom Untergang der DDR und von einem Kind, das nach Vietnam reist, um den Weg seiner Vorfahren nachzuzeichnen.
Künstlerinnen-Aktion beim Frauenmuseum
Hittisau Sechs internationale Künstlerinnen haben die Ausstellung „Geburtskultur“ im Frauenmuseum Hittisau zum Anlass genommen, um künstlerische Positionen zu erarbeiten, die sich mit dem Start ins Leben auseinandersetzen. Die Ergebnisse werden am 28. August ab 18 Uhr präsentiert. Die Künstlerinnen sind Guadalupe Aldrete aus Mexiko, Michaela Bilgeri sowie Natalie Fend, Magdalena Türtscher, Barbara Anna Husar und Eva Maria Kraft aus Österreich und Ronja Svaneborg aus Dänemark.
Architektur der Rücksicht
Wien Für Angelika Fitz, die Direktorin des Architekturzentrum Wien (AzW), ist sie eine „wichtige Vertreterin einer neuen Haltung der Koexistenz“, bei der Rücksicht genommen wird. Deswegen zeigt das AzW erstmals in Österreich Werk, Arbeitsweise und Philosophie der mexikanischen Architektin Tatiana Bilbao. Auch das Display der bis 17. Jänner laufenden Schau ist ungewöhnlich. „Für uns stehen die Menschen im Zentrum, deswegen ist es das Wichtigste, mit den künftigen Bewohnern in Kontakt zu kommen. Wir führen Gespräche und versuchen Dialoge in Gang zu bringen“, erklärte die Architektin.