Gutes Redaktionsteam im Jüdischen Museum

Jubiläumszeitung „Alte Freiheiten von Ems“ zum 30. Jahrestag.
Hohenems „Man muss nicht jüdisch sein, um die Geschichte Europas zu verstehen. Aber es hilft“ lautet ein Zitat von Tony Judt, einer Historikerin, das man in der neuen Ausgabe der Zeitung des Jüdischen Museums lesen kann. Anlässlich des 30. Jahrestags der Eröffnung des Museums in Hohenems ist eine weitere Auflage der Zeitung „Alte Freiheiten von Ems“ erschienen. Sie dokumentiert die Ausstellung „Die letzten Europäer. Jüdische Perspektiven auf die Krisen einer Idee“.
Erzählt wird von Europäern und Europäerinnen, die sich in der Geschichte für die Menschen, besonders für Minderheiten eingesetzt oder etwas bewirkt haben. Doch nicht nur Biografien sind zu lesen, sondern auch viele Informationen über die Tätigkeiten des Museums und seiner Mitwirkenden. Zusätzlich beschäftigen sich die Autoren mit politischen Themen in Europa sowie dem Umgang mit Nationalismus und Menschenrechten. Auch die NS-Zeit wird behandelt. Bilddokumentation der letzten 30 Jahre im Museum zu sehen.
Die zahlreichen Texte sind aber nicht nur auf Deutsch zu lesen. Alle Geschichten und Artikel wurden für das internationale Publikum des Museums auf Englisch übersetzt. Wenn man sich für Geschichte, Politik und Biografien von beeindruckenden Menschen interessiert, lohnt sich der Blick in die Zeitung „Alte Freiheiten von Ems“. Sie erscheint einmal jährlich und kann auf www.jm-hohenems.at abgerufen werden. sar