Von der Zeit, in der der Planet die Menschheit fast überstanden hat

Theater Kosmos zeigt Siegerstück
des letzten Wettbewerbs.
Bregenz Schon zu Beginn der Pandemie wurde oft ein Witz erzählt, der das sorglose Verhalten der Menschen gegenüber der Umwelt verdeutlicht: Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine, mir geht es gerade nicht so gut, ich habe Menschheit. Sagt der andere, keine Sorge, auch das geht vorbei.
Bevor alle Siegerstücke des Theater-Kosmos-Wettbewerbs im Jahr 2019 uraufgeführt werden konnten bzw. obwohl die Umsetzung durch die Pandemie verzögert wurde, waren auch im Jahr 2020 junge Autorinnen und Autoren aufgerufen, Werke einzureichen. Der Blick sollte in die Zukunft gerichtet sein. In „Supa Hell“ schickt das Autorenteam Sophie Blomen und Max Reiniger die Zuschauer mit ihrem Protagonisten X Æ A-12 auf einen vermeintlichen präapokalyptischen Marsch. Es geht durch eine ausgedörrte Sandlandschaft, in der es keine Anzeichen von menschlicher Zivilisation gibt. Den Autoren gelang eine moderne und frische Form des absurden Theaters, erklärte Regisseur Stephan Kasimir, der das Stück im Theater Kosmos umsetzt. VN-cd
Die Premiere findet am Donnerstag, 6. Mai, 18 Uhr, im Theater Kosmos in Bregenz statt. Weitere Aufführungen: 7. und 8. Mai.