Aus der Kulturszene
„Quo vadis, Aida?“ ausgezeichnet
Wien, Sofia Die österreichische Koproduktion, Jasmila Zbanics Kriegsdrama „Quo vadis, Aida?“, ist beim 25. Sofia International Film Festival als bester Balkan-Film ausgezeichnet worden. Der Streifen ist auch im Rennen um einen Auslands-Oscar. Zbanic blickt auf eines der verdrängten Traumata der jüngeren Geschichte: Das Massaker von Srebrenica. 1995, im Bosnien-Krieg, wurden in der Muslim-Enklave Srebrenica rund 8000 Menschen, darunter auch Kinder, von serbischen Truppen getötet.
Virtuelle
Diskussionsrunde
Bregenz Am 25. März, 18 Uhr, lädt das Felder-Archiv erneut zu einer virtuellen Diskussionsrunde. Zu Gast sind Christian Mähr, Ruth Schmiedberger und Luna Levay. Literaturinteressierte können in informeller Backstage-Atmosphäre mit den Veranstaltenden und Gästen aus dem literarischen Umfeld ins Gespräch kommen. Zugangslink unter www.vorarlberg.at/vlb
Politischer Zoff um Kulturhauptstadt
Bad Ischl Eine Polit-Diskussion ist nun rund um das Kulturhauptstadt-Management „2024 – Bad Ischl – Salzkammergut“ entbrannt. In einer Presseaussendung behaupteten ÖVP-Bürgermeister der Region, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kulturhauptstadt 2024 GmbH, EU-Parlamentarier Hannes Heide (SPÖ), wolle den künstlerischen Leiter Stephan Rabl von seinen Aufgaben entbinden. Heide sprach gegenüber der APA von „personellen Lösungen“, die er finden wolle.