Kulturvereine wollen gehört werden

Kultur / 21.01.2021 • 21:05 Uhr
Mirjam Steinbock: „Sehe nun nächsten Schritten optimistisch entgegen.“ koch
Mirjam Steinbock: „Sehe nun nächsten Schritten optimistisch entgegen.“ koch

Gleichstellung des Kulturbereichs gegenüber anderen wird als positives Signal bewertet.

Wien, feldkirch Trotz angespannter Lage angesichts der Lockdown-Verlängerungen wertet Yvonne Gimpel von der IG Kultur Österreich den kürzlich stattgefundenen Austausch mit Vizekanzler Werner Kogler und Staatssekretärin Andrea Mayer als „ein offenes und wertschätzendes Gespräch“. Für Vorarlberg nahmen Mirjam Steinbock (IG), Stefania Pitscheider Soraperra (Frauenmuseum) und Klaus Christa (Musik in der Pforte) teil. Als positives Signal wertet die IG Kultur Österreich den aktuellen Einsatz der Politik für eine Gleichstellung des Kulturbereichs gegenüber anderen Bereichen. Im Fokus stand für die IG Kultur, einen konkreten Einblick in die Arbeitsbedingungen von Kulturvereinen und kleineren Kulturbetrieben zu geben. „Sie sind es, die mit ihrem breiten Spektrum die große Vielfalt unseres Kulturlebens aufspannen“, so Gimpel. „Auch sie brauchen praxisnahe Regelungen für den Neustart, die umsetzbar sind und die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, etwa von Kulturinitiativen im ländlichen Raum, berücksichtigen.“

Ein zentrales Anliegen stellt neben der raschen Umsetzung bestehender Fonds die Nachbesserung der Unterstützungsmechanismen für gemeinnützige Kulturvereine dar. Corona bedeutet für Kulturinitiativen zusätzliche Investitionen und mehr Arbeit, die unabhängig vom Einnahmenausfall anfällt. Das sind Mehrkosten, die von keinem Fonds abgedeckt werden.