Aus der Kulturszene

Kultur / 17.12.2020 • 20:12 Uhr
Nach dem brisanten internationalen Thema geht es um das „zweite Viertel“. VN/KH
Nach dem brisanten internationalen Thema geht es um das „zweite Viertel“. VN/KH

Wettbewerb für Denkmalschutzpreis

Wien Das Bundesdenkmalamt und das Kulturministerium schreiben einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Österreichischen Denkmalschutzmedaille aus. Eingeladen sind Personen, die eine künstlerische oder kunsthandwerkliche abgeschlossene Ausbildung vorweisen können. Sie können ihre „innovativen künstlerischen Lösungsansätze“ bis 30. April 2021 einreichen, teilte das Bundesdenkmalamt mit. Für den prämierten Entwurf ist ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro vorgesehen.

 

NPO-Fonds wird verlängert

Wien Der NPO-Fonds zur Unterstützung gemeinnütziger Vereine wird bis ins erste Quartal 2021 verlängert, gab Vizekanzler Werner Kogler bekannt. Die Antragstellung für das vierte Quartal soll spätestens Anfang Februar möglich sein. Anspruchsberechtigt sind neben Sportvereinen, Feuerwehren oder anerkannten Glaubensgemeinschaften auch Kulturvereine.

 

Jüdisches Museum zeigt Ortsgeschichte

Hohenems Die Ausstellung „Die letzten Europäer“ wird noch bis Oktober nächsten Jahres gezeigt. Danach präsentiert das Jüdische Museum das Projekt „Am Rand. Zusammenleben in der Untergasse“, die sich mit dem „zweiten jüdischen Viertel“ in Hohenems beschäftigt: den Häusern entlang der alten Landstraße nach Dornbirn, wo viele Arme, Handwerker, Schankwirte und Schnapsbrenner lebten, „am Rand“ der guten Gesellschaft. Mit Fotos von Dietmar Walser und Einblicken in das Leben früherer und heutiger Bewohner.