“Probt weiterhin zu Hause”
Vorarlberger Blasmusikverband empfiehlt den Vereinen, alles abzusagen.
Feldkirch Es sei mehr als unerfreulich, aber das Jammern nütze ja nichts, meinte Wolfram Baldauf, Obmann des Vorarlberger Blasmusikverbandes, nachdem er die neuen Pandemieverordnungen, die nun endlich schriftlich vorliegen, durchgeackert hatte. Vor ein paar Tagen schon machte er im Gespräch mit den VN deutlich, dass die insgesamt rund 130 Orchester und Blasmusikkapellen in Vorarlberg im Grunde genommen vor einem neuen Lockdown stehen. Betroffen sind nun rund 6000 aktive Musikerinnen und Musiker, deren Auftritte und Proben in den nächsten Wochen allesamt ausfallen werden. Die Empfehlung des Verbandes lautet nämlich, am besten alles abzusagen. Davon betroffen ist auch die jährliche Generalversammlung, die für 7. November angesetzt war. Es wird also still in den Vorarlberger Gemeinden, denn bekanntermaßen haben die Blasmusikkapellen, deren Mitglieder oft zusätzlich in verschiedenen Formationen bis hin zum Symphonieorchester oder in Jazzorchestern tätig sind, auch die Aufgabe, örtlichen Feierlichkeiten Glanz zu verleihen oder für besinnliche Klänge zu sorgen.
Orchesterfeeling beibehalten
Da aber im Amateurbereich keine gemeinsamen Proben möglich sind, wird empfohlen, zu Hause zumindest dafür zu sorgen, dass man sofort wieder fit ist, wenn Zusammenkünfte bzw. gemeinsames Musizieren wieder erlaubt sind. „Spielt mitunter zu einer eingelegten CD, um das Orchesterfeeling beizubehalten“, heißt es mit deutlich wahrnehmbarer Wehmut. VN-cd