Auszeichnung für “Rigoletto”: Logisch, dass das die Besten sind

Kultur / 30.09.2020 • 07:00 Uhr
Auszeichnung für "Rigoletto": Logisch, dass das die Besten sind
“Rigoletto” bescherte dem ORF für die TV-Aufzeichnung einen der Venice TV Awards. SAMS

Auch “Rigoletto” ist unter den ausgezeichneten Produktionen.

Bregenz, Bayreuth Heuer haben es die Auflagen, die das Virus bedingte, nicht zugelassen, doch im nächsten Sommer, wenn Corona sich geschlichen hat, gerät der Clown auf der Bregenzer Seebühne wieder in Bewegung. Der Vorverkauf für Verdis “Rigoletto” läuft bestens, konnte Pressesprecher Axel Renner den VN am Dienstag bestätigen. Kurz zuvor wurde bekannt, dass die Bregenzer Festspiele dem ORF damit einen Preis verschafft haben. Bei den Venice TV Awards ist die Übertragung der Seebühnenoper in der Kategorie Technologie und Innovation geehrt worden. Die von Felix Breisach verantwortete Fernsehproduktion konnte sich durchsetzen.

Jedes Jahr bestimmen Kritiker ein Ranking, das, initiiert vom Fachmagazin Opernwelt, durchaus Bedeutung hat. Die Oper Frankfurt und das Grand Théâtre in Genf haben mit Entdeckerfreude und Regiehandschrift grundsätzlich überzeugt. Dass die Sopranistin Marlis Petersen auf der Bestenliste steht, verwundert niemanden, der ihre Salome-Interpretation im Theater an der Wien oder der sie als Marietta/Marie in der Münchner Inszenierung von Korngolds “Die tote Stadt” gesehen hat. Kirill Petrenko stand am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Er wurde erneut ausgezeichnet. Ebenso viele Nennungen erreichte der Schweizer Titus Engel. Für Besucher der Bayreuther Festspiele ist der Regiepreis gesetzt. Tobias Kratzers “Tannhäuser”-Inszenierung bleibt unerreicht. Wie zu erwarten, konnte Olga Neuwirth mit der Uraufführung “Orlando” (Wiener Staatsoper) punkten, bestens bewertet wurde auch die wunderbare “Snow Queen” von Hans Abrahamsen an der Bayerischen Staatsoper. VN-cd

Kirill Petrenko ist wieder Dirigent des Jahres. Er leitete zudem preisgekrönte Produktionen.  <span class="copyright">SOV/Mathis</span>
Kirill Petrenko ist wieder Dirigent des Jahres. Er leitete zudem preisgekrönte Produktionen. SOV/Mathis