Theaterpädagogen fordern politisches Bekenntnis

Kultur / 11.09.2020 • 21:20 Uhr

Bregenz, Graz, Wien Mit einem gemeinsamen Aufruf haben sich Theaterpädagogen 14 österreichischer Theater an Vizekanzler Kogler, Bildungsminister Faßmann, Staatssekretärin Mayer und die Bildungsdirektionen der Länder gewandt. Der Aufruf ist von mehr als 60 Unterstützern aus Kultur und Bildung unterzeichnet. Ziel des Positionspapiers ist es, die Wichtigkeit kultureller Arbeit an und mit Schulen in der momentanen Situation hervorzuheben. Durch das Corona-Ampelsystem und die entsprechenden Verordnungen seien bereits einige Fragen beantwortet, wie sich Schule und Theater künftig begegnen können. Dennoch herrsche auf Seiten von Lehrpersonen und Schulleitungen immer noch Verunsicherung, ob wirklich Theateraufführungen besucht oder Workshops in Schulen stattfinden können.

Im Einzelnen stammt der Aufruf etwa von der Theaterpädagogik des Burgtheaterstudios Wien sowie der Landestheater Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich und Linz, des Stadttheaters Klagenfurt, des Schauspielhauses Graz oder der Oper Graz.