Sechs Anwärter auf den Tractatus-Preis

Kultur / 08.07.2020 • 20:56 Uhr
Lisa Herzog, Tractatus-Preisträgerin 2019, mit Konrad Paul Liessmann. lechner
Lisa Herzog, Tractatus-Preisträgerin 2019, mit Konrad Paul Liessmann. lechner

Die Verleihung findet im Rahmen des diesjährigen Philosophicum Lech statt.

Lech Der Verein Philosophicum Lech hat die Shortlist für den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik erstellt. Die Verkündung der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt Mitte September. Die Auswahl wurde unter dem Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt) von der Jury mit der Philosophin Barbara Bleisch (CH), dem Schriftsteller Michael Krüger (D) und dem Autor Thomas Vašek (A) getroffen. Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2020 zum zwölften Mal vergeben und ist dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000 Euro dotiert.  Auf der Shortlist sind Susanne Boshammer “Die zweite Chance: Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten”),  Michael Hampe (“Die Wildnis. Die Seele. Das Nichts. Über das wirkliche Leben”), Geert Keil (“Wenn ich mich nicht irre. Ein Versuch über die menschliche Fehlbarkeit”),  Robert Pfaller (“Die blitzenden Waffen. Über die Macht der Form”), Ulf Poschardt (“Mündig”) und Roberto Simanowski (“Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz”).

“Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt“, erläutert Konrad Paul Liessmann, Leiter des Philosophicum, die Intention des Preises.

Das 24. Philosophicum mit dem Titel “Als ob! Die Kraft der Fiktion” findet vom 23. bis 27. September ind Lech am Arlberg statt: www.philosophicum.at