Fierobad-Jazz im Café Remise in Bludenz

Fierobad-Jazz im Café Remise in Bludenz zog zahlreiche Besucher an.
BLUDENZ Der sehr erfolgreiche Fierobad-Jazz fand erstmals wieder nach der Corona-bedingten Pause am vergangenen Freitag im Café Remise in Bludenz statt. Vor eineinhalb Jahren wurde von den Musikern Cenk Dogan, Lukas Morre, Antonio Della Rossa und Philipp Mayer das Grundkonzept präsentiert: An jeweils unterschiedlichen Auftrittsorten werden einmal im Monat von dem musikalischen Quartett Konzerte geboten, hierzu werden von ihnen jeweils weitere Musiker eingeladen. „Eine Voraussetzung ist eine Ausbildung auf hohem Niveau im musikalischen Bereich und möglichst regional agierende Musiker“, erklärt Cenk Dogan. Die wechselnde Besetzung ist die beste Voraussetzung, um das Angebot attraktiv und abwechslungsreich zu halten. So auch am Freitag, als Gastmusiker waren diesmal Nina Berchtel mit Gesang, Sebastian Lorenz an der Gitarre und Christian Heuschneider am Piano zu hören.
„Die letzten Wochen haben gezeigt, wie farblos und leise es ohne kulturelle Angebote sein kann. Wir sind sehr glücklich, wieder auftreten zu dürfen“, zeigte sich Sängerin Nina Berchtel erfreut. Auch die zahlreich erschienen Besucher waren sichtlich begeistert. Da Konzerte aktuell nur mit begrenzten Sitzplätzen durchgeführt werden können, war der Garten des Café Remise sehr schnell ausgebucht. Rund 200 Jazz-Interessierte fanden sich jedoch als Zaungäste ein, die das Bühnengeschehen live aus sicherem Abstand verfolgten. Unter den Gästen befanden sich unter anderem auch die Musikerkollegen Bastian B. Berchtold, Christian Sonderegger, Thomas Burgstaller, Sascha Michael Harris, Thomas Dür und Bertram Müller.


