Wegen Corona und Kurzarbeit ändert Vorarlberg Museum das Programm

Kultur / 13.05.2020 • 17:30 Uhr
Wegen Corona und Kurzarbeit ändert Vorarlberg Museum das Programm
Eine Ausstellung der Designer Stefan Sagmeister und Jessica Walsh wird voraussichtlich erst in zwei Jahren stattfinden. VM

Ausstellung von Stefan Sagmeister und Jessica Walsh wird um etwa zwei Jahre verschoben.

Bregenz “Aufgrund von Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr sowie der Kurzarbeit im Museum bzw. bei Partnerunternehmen hätte die Sommerausstellung ,Beauty’ von Stefan Sagmeister und Jessica Walsh frühestens im Herbst eröffnen können”, heißt es in einer Aussendung des Vorarlberg Museums. Gemessen am Aufwand sei die verbleibende Ausstellungsdauer zu kurz, da die Schau am 10. Jänner bereits abgebaut werden müsste und weiter nach Frankreich geht. Um das Heimspiel des Bregenzer Grafikdesigners Stefan Sagmeister dennoch zu ermöglichen, verhandelt das Vorarlberg Museum mit dem Museum angewandter Kunst in Wien (MAK) über eine mögliche Präsentation im Jahr 2022.

Das Projekt „Auf eigene Gefahr“, eine Ausstellung von Lisa Noggler-Gürtler zum Thema Sicherheit, ist ebenfalls abgesagt. „Man kann die Pandemie mit all ihren Auswirkungen bei einer Ausstellung nicht ausklammern, bei der es um das Sicherheitsempfinden der Menschen geht“, sagt Museumsdirektor Andreas Rudigier. Die Schau wird im Mai 2021 eröffnet werden.

Man werde Arbeiten aus dem Sammlungsbestand präsentieren.

Parallel dazu werde im Atrium die neue Coronasammlung präsentiert. Bereits Mitte März hat das Museum Aufträge zur Dokumentation der Krise an die Schriftstellerin Daniela Egger und die Fotografin Sarah Mistura erteilt, selbst gesammelt bzw. öffentliche Aufrufe gestartet. Die Ausstellung 14 Nothelfer ist noch über den Sommer zu sehen. Das Haus ist ab 4. Juni wieder geöffnet. Führungen mit maximal zehn Personen werden stattfinden. Ab 15. Mai ist das Museumscafé wieder geöffnet. VN-cd