Kunsthaus holt William Kentridge ins Land

Der südafrikanische Künstler William Kentridge hat in Österreich auch musiktheatralische Werke inszeniert.
Bregenz Als Beitrag zur Ausstellung “Unvergessliche Zeit”, die am 5. Juni eröffnet wird, hat Kunsthaus-Direktor Thomas D. Trummer den südafrikanischen Künstler William Kentridge und das experimentelle Künstlerkollektiv The Centre for the Less Good Idea nach Bregenz eingeladen. Kentridge wird neben Helen Cammock, Annette Messager, Rabih Mroué, Markus Schinwald, Marianna Simnett und Ania Soliman, also jenen Künstlerinnen und Künstlern, die bereits genannt wurden, Arbeiten präsentieren, die während des Corona-Lockdowns oder in Vorahnung darauf entstanden sind.
Kentridge zeigt beispielsweise die Videoarbeit “The Long Minute”, einen 20-minütige Film, der ursprünglich für ein Festival in Johannesburg im Frühling eingeladen vorgesehen war. Im Kunsthaus Bregenz wird die Videoarbeit erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. William Kentridge ist international bekannt für seine Installationen, Zeichnungen, Film-, Theater- und Opernproduktionen, er war etwa bei der documenta in Kassel vertreten. Zahlreiche seiner Arbeiten waren zuletzt im Museum der Moderne in Salzburg zu sehen. Bei den Salzburger Festspielen hat er die Oper “Wozzeck” inszeniert, eine Umsetzung des Werks, die äußerst positiv aufgenommen wurde. VN-cd