Junge Musiker lassen Schönes erwarten

Junge Musikerinnen und Musiker dokumentierten beim Landeswettbewerb Prima la musica das hohe Ausbildungsniveau.
feldkirch „Der Wettbewerb bietet eine sehr gute Möglichkeit, sich zu orientieren“, erklärt Moritz Demer, Direktor der Wastl-Fanderl-Musikschule in München. Als Außenstehender, der den Landeswettbewerb Prima la musica in Vorarlberg seit Jahren begleitet und daher auch die Gegebenheiten und das grundsätzliche Niveau der Musikausbildung im Land kennt, zeigt er sich im Gespräch mit den VN hocherfreut über die Leistungen der Teilnehmer: „Im Vergleich kann man feststellen, dass das Niveau steigt, das ist sehr erfreulich. Uns geht es auch darum, gerade den ganz jungen Teilnehmern den Druck zu nehmen und den Spaß am Musizieren voranzustellen.“ Freilich mache man auch immer wieder die Erfahrung, dass Anregungen wichtig sind, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Aber das sei letztendlich auch der Sinn eines solchen Wettbewerbes, erklärt der Musiker und Pädagoge, der heuer im Jurorenteam tätig war.

„Wir sind traditionell gut bei den Holz- und Blechbläsern und bei den Streichern stabil.“
Peter Heiler, Direktor des Vorarlberger Musikschulwerks
Aufgrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit den Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus hat es im Vorfeld des diesjährigen Bewerbes ein paar Absagen gegeben, mit über 300 Teilnehmern beurteilt Peter Heiler, Direktor des Musikschulwerks Vorarlberg, das Interesse als gut. Bei den Holz- und Blechbläsern sei man traditionell gut, bei den Streichern stabil. Dass die Instrumente Zither und Hackbrett in Vorarlberg keine große Tradition haben, sei bekannt. Gerade bei den oberen Altersgruppen, also bei jenen, die die Musik wahrscheinlich zum Beruf machen werden, habe es aber tolle Leistungen gegeben: „Da ist sehr Schönes zu erwarten.“ Ersichtlich sind diese Leistungen etwa an den vielen Auszeichnungen in der Kategorie „Gold“.