Symphonieorchester Vorarlberg wird mit Leo McFall britisch

Kultur / 26.03.2019 • 10:59 Uhr
Der gebürtige Londoner Leo McFall hatte das Symphonieorchester Vorarlberg zuletzt im Dezember 2018 dirigiert. SOV/Mathis
Der gebürtige Londoner Leo McFall hatte das Symphonieorchester Vorarlberg zuletzt im Dezember 2018 dirigiert. SOV/Mathis

Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) hat mit dem gebürtigen Londoner Leo McFall (38) einen Fünfjahresvertrag als Chefdirigent abgeschlossen.

Bregenz Der Brite Leo McFall, wie die VN berichteten, einer der beiden Favoriten für den seit Jahren vakanten Posten, wird ab der Saison 2020/21 das Symphonieorchester Vorarlberg leiten. Vereinbart wurde eine mindestens fünfjährige Zusammenarbeit.

Vorausgegangen war der Entscheidung ein Auswahlverfahren, in das auch die Musiker des SOV einbezogen waren. „Das Meinungsbild war eindeutig“, sagt Geschäftsführer Sebastian Hazod, der sich auf einen „guten Partner und eine stimmige Arbeitschemie“ freut. Im Jänner und Dezember 2018 stand Leo McFall bei je zwei Abo-Konzerten am Pult.

“Eine wunderschöne Erfahrung”

“Die beiden Arbeitsphasen im vergangenen Jahr waren eine wunderschöne Erfahrung für mich. Ich habe dabei von Beginn an eine unmittelbare Verbundenheit mit den Musikern des Orchesters verspürt. Deren Offenheit, Energie und pure Hingabe zur Musik ist ein seltenes Geschenk für jeden Dirigenten, das es in den kommenden Jahren nicht nur zu bewahren, sondern vielmehr weiter zu pflegen gilt“, erklärt Leo McFall in einem ersten Statement nach seiner Ernennung.
Leo McFall steht für ein breites Orchester- und Opernrepertoire, das gleichermaßen klassische wie zeitgenössische Werke umfasst. Im Jahr 2015 gewann er den Deutschen Dirigentenpreis, ein Jahr zuvor war er Finalist beim”Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele gewesen. Als Gastdirigent arbeitete er bei renommierten Klangkörpern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Philharmonic und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. VN