Ungewöhnliche Wege aus der Arbeitsmarktkrise

Karriere / 02.09.2022 • 09:05 Uhr
Millisekunden entscheiden darüber, ob einen der Inhalt interessiert. reuters
Millisekunden entscheiden darüber, ob einen der Inhalt interessiert. reuters

Digitaler Eindruck von Unternehmen ist entscheidend.

Wien Die heimischen Recruiter und HR-Verantwortlichen stehen derzeit vor einer Herausforderung, die es so noch nie gab: dem akuten Fachkräftemangel. War es früher vor allem ein Problem der IT-Branche, trifft es nun alle Wirtschaftsbereiche.

Über 80 Prozent der heimischen Mittelstandunternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu finden. 40 Prozent beklagen laut einer Studie von Ernst&Young erhebliche Umsatzeinbußen infolge des Fachkräftemangels. Wie können Unternehmen potenzielle Bewerber erreichen und sich gleichzeitig als attraktiver Arbeitgeber positionieren?

Mitarbeiter im Fokus

„Recruiting muss den unausgesprochenen Regeln von Social Media folgen“, betont Thoman Gaiswinkler von LinkedIn. Was dabei zähle, sei der erste digitale Eindruck. „Nur wenn Unternehmen mit Themen auffallen, einen Unterschied machen, bekommen sie Relevanz. Und wie bei jeder Kommunikation funktioniert auch im Recruiting Emotion besser als Fakten. Daher gilt: Die Marke sollte über Personen ergänzt werden“, rät Thoman Gaiswinkler: „Lasst die Mitarbeiter zu Wort kommen.“