Ahna und Ähne bringt Generationen an einen Tisch

Im ehemaligen Café Fritz in Bludenz ist ein Ort der Begegnung für Jung und Alt entstanden.
Bludenz Wo früher im Café Fritz Kaffee ausgeschenkt und Kuchen serviert wurden, ist nun ein besonderer Ort der Begegnung entstanden. Mit „Ahna und Ähne“ hat kürzlich ein Generationen-Café eröffnet, das Nähe, Austausch und gelebte Solidarität in den Mittelpunkt stellt. Kaffeeduft, selbstgebackene Kuchen, leise Gespräche und herzliches Lachen prägen die Atmosphäre – vor allem aber Menschen, die ihre Zeit, ihre Geschichten und ihre Lebenserfahrung miteinander teilen.
Im Generationen-Café backen und kochen Omas und Opas, die „Ahna’s und Ähne’s“, mit viel Hingabe nach alten Familienrezepten. Diese stammen aus handgeschriebenen Notizbüchern und überlieferten Sammlungen. Doch weitergegeben wird hier weit mehr als Kulinarisches: Es sind Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und gelebte Gemeinschaft. Ziel des Projekts ist es, Einsamkeit und Altersarmut aktiv entgegenzuwirken und einen offenen Raum für Begegnung und Mitmenschlichkeit zu schaffen.
Stadtrat Cenk Dogan betont die gesellschaftliche Bedeutung des neuen Cafés: „‚Ahna und Ähne‘ ist ein Beispiel dafür, wie sozialer Zusammenhalt konkret gelebt werden kann. Das Café ist weit mehr als ein Ort zum Verweilen – es fördert den Austausch zwischen den Generationen und setzt ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit.“
Auch Stadtrat Andreas Fritz Wachter sieht im Generationen-Café einen wichtigen Mehrwert für die Stadt: „Hier entsteht ein Raum, in dem Menschen gebraucht werden, ihre Geschichten erzählen können und Wertschätzung erfahren. Gleichzeitig wird ein Leerstand sinnvoll belebt.“
Geöffnet ist das Generationen-Café vorerst samstags von 8.30 bis 14 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.