Tradition des Schnapsbrennens wird fortgesetzt

Rene Ganath übernimmt die Schnapsherstellung in dritter Generation.
Feldkirch Seit vielen Jahren ist die Familie Ganath in der Luegerstraße in Altenstadt bekannt dafür, guten Schnaps zu brennen. Schon Großvater Hugo beschäftigte sich damit, gab sein Wissen dann an seinen Sohn Bernhard weiter, der dies nun schon rund dreißig Jahre nutzt. Gebrannt wurde meist für den eigenen Gebrauch, ab und zu wurde daraus aber auch ein Geschenk zu einem besonderen Anlass.

Nun ist es Sohn Rene, der in dritter Generation diese Familientradition fortführen wird. Dabei ist er sehr froh, dass ihm sein Vater weiterhin dabei zur Hand geht. „Ich habe ihn nie gedrängt, das zu machen, er ist selbst gekommen, und hat mich vor zwei Jahren gefragt, ob ich ihm dies erkläre“ berichtet Bernhard Ganath mit sichtlicher Freude.

Gebrannt wird nun Obstler, Kräuter- und „Zitronabira“-schnaps. Auf Letzteren ist Rene besonders stolz, gibt es doch nicht mehr viele Bäume dieser Art. „Aus 1000kg Maische gibt es rund 70 Liter Schnaps mit 43 Prozent“ rechnet er vor. Gebrannt wird alles mit Hilfe der „Interessensgemeinschaft fahrbare Brennerei Altenstadt“. So können die Kosten niedrig gehalten werden.

Mutter Astrid gab die Inspiration.
Neu im Repertoire von Bernhard & Rene ist die Herstellung von Heuschnaps. Das spezielle Heu, welches von blumenreichen Wiesen stammt, bekommt er von Freundin Simone, welche auch das “logo” neu gestaltet hat. Daraus wird dann ein richtiger „Wiebrschnäpsle“, fruchtig und mild, wie Mutter Astrid lachend erwähnt. Somit wird die Familientradition erfolgreich fortgeführt. BP



