Fröhliche Faschingsmesse in Feldkirch

Pfarrer und Gläubige feiern mit Musik und Humor in der Pfarrkirche Altenstadt.
Feldkirch “Mensch, bei uns in der Pfarre ist ja die Hölle los!” Von diesem Kommentar eines Gläubigen zu den vielfältigen und gut angenommenen Aktivitäten im Pfarrverband Altenstadt-Levis berichtete Pfarrer Ronald Stefani beim Familiengottesdienst am Faschingssonntag. “Heute darf es ruhig ein wenig lauter zugehen” kommentierte der Seelsorger nicht nur den Auftritt der Kinder-Liturgiegruppe gleich zu Beginn der Faschingsmesse.
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Die vielen erschienenen Mäschgerle erlebten kurz darauf den ersten Beitrag der “Zitternden Lippen”, die auf der Empore neben Rainer Frick ihren Platz eingenommen hatten. Der Organist teilte sich mit der aus Isabella Pincsek (Keyboard, Gesang), Oswald Kessler (Altsaxophon), Gerhard Graf (Trompete), Georg Vith (Tenorsaxophon), Bertold Bischof (Sopransaxophon), Rupert Tiefenthaler (Gitarre), Elmar Rinderer (Bass) sowie den Schlagwerkern Thomas Fussenegger und Peter Ludescher bestehenden Band die musikalische Gestaltung.

“Die Freude und das Lachen verbinden die Menschen und lassen sie ein Stück des Himmels auf Erden erleben”, stellte Stefani fest, nachdem er die Besucher, die Musiker, das Prinzenpaar Anna II und Nico I an der Spitze der AFZ-Abordnung sowie die “Narrakarrazücher” begrüßt hatte.

Seine Predigt begann der Pfarrer mit gelungenen Reimen auch über das “Heilige Jahr” mit dem Motto “Pilger der Hoffnung”, wurde aber bald von einer Frauenstimme unterbrochen. “Die klaut mir voll die Show”, meinte er, als “Frau Meier” alias Stefanie Kruger zu den Klängen von “Mit 66 Jahren” vom Eingang her durchs Kirchenschiff vorstieß und so freundlich wie laut vernehmlich die Messbesucher begrüßte.

In der Folge forderte der “Pfarrerschreck” den Seelsorger in einem angeregten Zwiegespräch darüber heraus, ob im Pfarrverband wirklich so viel los sei. Stefani konnte auf den Anstieg bei Taufen, die Jugend-Passion, die Vater Unser-Feier, Seniorenrunden und anderes mehr verweisen. Oder darauf, dass es für die rund hundert Ministrantinnen im Pfarrverband am kommenden Sonntag ein großes Käsknöpfleessen gibt.

“Aha, eine kirchliche Eintagsfliege”, witzelte der im Vorjahr von der AFZ zum “Ehrenzunftrat” ernannte und mit einer prächtigen Kappe ausgestattete Stefani, als “Frau Meier” nicht sicher war, ob sie auch künftig zur Messe kommen werde. Statt einer großen Klappe gelte es Flagge zu zeigen hinsichtlich dessen, was uns wichtig, ist, Hoffnung macht und trägt. Humor zeigte der Seelsorger auch mit dem Bericht darüber, dass ein Ministrant ihn hinsichtlich des Einzugs in die Kirche gefragt habe: “Machen wir heute einen großen Einlauf?'” Nachdem “Frau Meier” noch einen guten kirchlichen Witz erzählen durfte, gab es am Ende des Gottesdienstes statt dem üblichen “Amen” ein kräftiges “Nafla zua!” AME
