Musik-Festival lädt zum Finale

Montafoner Resonanzen: Auf Bläser, Kammermusik, Jazz, Volksmusik und Cross-Over folgt Orgel.
MONTAFON Angesehene Künstler folgen seit Jahren der Einladung der Montafoner Resonanzen. In den Stilrichtungen Bläser, Kammermusik, Jazz, Volksmusik, Cross-Over und Orgel bescheren sie dem Festivalpublikum hochkarätige Konzerte. „Die Veranstaltungsreihe findet bei Gästen und Gastgebern großen Anklang“, informiert Montafon Tourismus als Veranstalter.

Zu den Terminen des Schwerpunktes Cross-Over zählte dieser Tage das Jazzkonzert mit Jazz Time and Friends am Silbisee am Kristberg. Die ausführenden Musiker waren Thomas Meyer, Stefan Kägy, Eric Lechner, Philip Bartenbach und Thomas Baerenzung, wobei Letztgenannter in Vertretung des Bandleaders Peter Cavada durch das Programm geführt hatte. Wegen des Ausfalls wurden manche Stücke, die normalerweise von der Trompete vorgestellt werden, von der Klarinette geführt, „so wie auch typisch für die Glen Miller Band“, erklärte der Moderator. Zu Beginn ihres Auftrittes eilte die Band ganz an die Wurzeln des Jazz zurück.

Schallplattenaufnahme
Im Jahr 1917 nahm die „Original Dixieland Jazzband” als erstes bekanntes Tune den „Livery Stable Blues”, laut den Musikern „eigentlich eine Dixie-Numer”, auf Schallplatte auf. Danach spielten die Musiker einen anderen Blues, „der eher ein langsamer Charleston ist: den,Limehouse Blues'”. Mit einem „wahrhaftigen, echten und oft gespielten Blues” ging es weiter – einem Werk, welches Louis Armstrong bekannt gemacht hatte: dem Basin Street Blues. Anschließend folgten der Jazzstandard “Georgia On My Mind”, den Hoagy Carmichael 1930 geschrieben hatte, der im Folgejahr entstandene Evergreen “All of Me” (komponiert von Gerald Marks) und das ein weiteres Jahr später entstandene „Bei Mir Bistu Shein” („Bei mir bist Du schön”; ein Swingstück für ein Jiddisches Musical, geschrieben von Sholom Secunda).

Orgel im Fokus
An diesem Wochenende kommen Orgelfreunde auf ihre Kosten: Heute um 17:30 Uhr gibt es ein Konzert mit Bruno Oberhammer und der Familienmusik Bär in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns. “Bläsern und Orgeln ist ein strahlender Klang eigen, der sich in Kirchenräumen ideal entfaltet. Besonders trifft dies auf die Kirche in Tschagguns zu, deren weiter, heller Raum die Sinne anspricht und deren Orgel von Joseph Bergöntzle eine der wertvollsten in weitem Umkreis ist”, teilen Montafon Tourismus und Festival-Kurator Markus Felbermayer mit.

Ebenfalls groß ist die Vorfreude auf das morgen, ebenfalls um 17:30 Uhr beginnende Konzert mit Martin Heini und dem Classic Brass Quintett im Münster in Schruns. „Die Professionalität der Musikerinnen und Musiker, die teils in renommierten Orchestern mitwirken, ihre Spielfreude und Energie kommen beim Publikum hervorragend an. Das Classic Brass Quintett aus Luzern mit seinem bunten Programm zwischen Alter Musik, beliebten Klassik-Melodien und Folk schließt die Montafoner Resonanzen 2024 höchst stimmig ab”, betont Montafon Tourismus. SCO