Von Bleistift zu Pixel: Die transformative Kunst von Hubert Matt

Heimat / 04.03.2024 • 12:20 Uhr
Galerie Z Hubert Matt
Künstler Hubert Matt und Galeristin Andrea Mießgang freuten sich über die vielen Besucher.

Die Ausstellung “LABOR XXI” wurde in der Galerie.Z eröffnet.

Hard Die Galerie.Z in Hard hat in jüngster Vergangenheit ihre neue Ausstellung „LABOR XXI“ eröffnet. Im Jahr 2021 gründete der Künstler Hubert Matt das LABOR und hat seitdem jedes Jahr ein Logbuch gestaltet. Nun präsentiert er die ersten drei Bücher in einer Rohfassung erstmals als Prototypen.

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Hubert Matt mit Familie.
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Fatih Özcelik (Kulturvermittler vorarlberg museum) und Architekturguide Christoph Jungblut.

Ein zentrales Merkmal wissenschaftlicher Praxis, die Nachvollziehbarkeit der Prozesse, findet in den Büchern Ausdruck. Darin sind die Arbeitsschritte und Reflexionen des Künstlers bis ins Detail – von der Konzeption über die Experimente bis hin zu den Umsetzungen – lesbar und sichtbar.

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Francesca Motta und Künstler Harald Gmeiner waren sehr interessiert.

Der Fokus der Ausstellung

Der Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit Papier und Zeichnung, dem Wechselspiel zwischen Zeichnung und Fotografie sowie der Rückführung von Fotografie zu Zeichnung. Neben grafischen und fotografischen Arbeiten zeigen sich auch Werke, die sich mit Ziffern und Buchstaben auseinandersetzen.

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Künstler Ferdinand Rüf und Gestalter Roland Stecher hatten sichtlich Spaß.
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Jürgen Thaler (F.M.Felder-Archiv), Künstler Rudi Klein und Kulturamtsleiter Roland Jörg.

Hierbei nutzt der Künstler Algorithmen, elemente aus Quizsendungen und Sudoku-Rätsel. Hubert Matt widmet sich experimentellen Darstellungsformen von Daten, wie beispielsweise dem Lottospiel, und entwickelt Muster sowie diagrammatische Methoden. Das Verhältnis von Wald (Holz) zu Graphit (Stein), welches die Basis der Zeichnung – in Form von Bleistift und Papier – darstellt, wird hinterfragt, neu interpretiert und dekonstruiert.

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Künstlerin Michaela Kessler und Sounddesignerin Felizitas Kessler.

Ein Labor als Ausstellung

Die Ausstellung gleicht einem Versuchsaufbau, einem Labor, einem Szenario wie aus einem Film. Es entsteht der Eindruck, dass sämtliche Objekte als Filmrequisiten dienen könnten. Während der Eröffnung gab der Künstler selbst Einblicke in sein Schaffen.

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Margit Jenny und Stefan Stockinger mögen die Kunst von Hubert Matt.
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Margot und Peter Prax.

Großer Andrang bei der Eröffnung

Galeristin Andrea Mießgang und Hubert Matt zeigten sich erfreut über den außergewöhnlich großen Andrang und hießen zahlreiche Künstlerkollegen und Gäste aus dem Kulturbereich willkommen.

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Sarah und Helmut Schlatter gefiel die Ausstellung.
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Silke Köhle, Christa Giesinger und Laura Geiger.

Zu den Besuchern zählten unter anderem Marco Spitzar, Lorenz Helfer, Rudi Klein, Kurt Matt, Harald Gmeiner, Kurt Dornig, Gernot Riedmann, Marbod Fritsch, Ferdinand Rüf, der Kulturamtsleiter Roland Jörg, Carmen Zanetti (Galerie Bildraum Bodensee), Jürgen Thaler (Leiter des F. M. Felder-Archivs), Architekt Konrad Klostermann, Norbert Hager, Margit Jenny, Stefan Stockinger, Guntram König, Harald Dona, Birgit Felder, Elgar Belz, Günter Krautgartner, Sandra Steurer und Christine Diex. YAS

Galerie Z Hubert Matt
Markus Eiler und Elisabeth Hurka genossen die Vernissage.
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Maria Gasser und Künstler Kurt Matt, der großes Interesse für seinen Namenskollegen zeigte.