Christbaum-Weitwerfen auf dem Kirchplatz Tosters

Treffpunkt Feldkirch: Volksfest-Flair beim Christbaum-Weitwerfen
Feldkirch/Tosters Für ein sehr kurzweiliges Zwischenspielmit abgeschmückten Weihnachts-Bäumen sorgte die Funkenzunft Tosters-Dorf mit der sechsten Auflage ihres Christbaum-Weitwurf-Wettbewerbs.

Christbäume, die ihre erste Bestimmung als stimmungsvolles Element des Weihnachtsfestes hinter sich haben, verwendet auch die Funkenzunft Tosters-Dorf zum Füllen des Funkenturms. Bevor aber die Funken fliegen, flogen bei der zweiten Auflage des Christbaumwerfens einige der Nadelbäume über einen Teil des Tostner Kirchplatzes. Die Größe der Bäume richtete sich nach der Teilnehmer-Klasse: Kinder unter oder über 1,20 Meter Körpergröße, für die übrigens eine eigene Wurfbahn angelegt worden war, Damen und Herren.

Ortsvorsteher und Wettbewerbssprecher Fredy Himmer erklärte die Regeln: „jede und jeder hat drei Versuche, kann so oft antreten wie er oder sie will, nur der jeweils beste Versuch wird für die Wertung herangezogen“. Wenn die aus einem farbig markierten Brett bestehende Markierung auch nur mit einem Zeh` berührt wurde, war der Wurf ungültig.
Beste Vorbereitung
Die 27 Mitglieder der von Obmann Tobias Bitsche angeführten Zunft hatten eine schöne Arena aufgebaut, aber auch für die feste und flüssige Verpflegung der zahlreichen Teilnehmer und Zuschauer gesorgt. Teams der Fukenzünfte Tosters-Hub und Nofels, der Gisinger „Milchsüppler“ und der Funkenzunft Hohenems-Schwefel waren ebenso dabei wie das aus Manuela Schatzmann, Michi Erath („Legionär“ aus Frastanz), Nicole Kessler und Tom Jeschko bestehende „Team OV Fredy“.

Monika Felder hat im Radio vom beliebten Wettbewerb gehört und ist mit ihren Enkeln Ragnar und Thoira Otto aus Lustenau gekommen. Christine Schergi war stolz auf ihren Sohn Laurin und dessen Kollegen von der VEU: „Des sind halt Eishockeyspieler, dia künnand schüßa!“ Dass sie auch gut werfen konnten, bewiesen jene in der Einzel- und Teamwertung antretenden Teilnehmer, die nach einem durchaus lebhaften Nachmittag noch für ein furioses Finale sorgten. „Die haben sich voll hineingesteigert und noch deutlich größere Weiten erzielt als im Vorjahr“, war OV Himmer beeindruckt. AME

ergebnisse des christbaum-weitwerfens
Kinder unter 1,20 Meter:
1. Liam Eisenbeutl (4,21 m)
2. Emilio Rüscher (3,47 m)
3. Finn Matt (3,00 m)
Kinder über 1,20 Meter:
1. Elias Himmer (6,85 m)
2. Joel Himmer (6,63 m)
3. Felix Melk (6,07 m)
Frauen:
1. Manuela Schatzmann (6,26 m)
2. Christiane Domig (6,05m)
3. Nicole Kessler (5,55 m)
Männer:
1. Philipp Vonbrül (11,77 m)
2. Jan Fussenegger (11,34 m)
3. Karlhein Allgäuer (10,70 m)
Mannschaft:
1. Gisinger Milchsüppler (27,44 m)
2. Die toten Pinguine (27, 36 m)
3. Matt Innenausbau (27,30 m)









