Modenschau und Kleidertausch an der hak has Feldkirch

Heimat / 10.01.2024 • 11:39 Uhr
Nachhaltige Mode im Fokus: Schülerinnen der hak has fk setzen ein Zeichen für Umweltschutz. <span class="copyright">HAK HAS Feldkirch</span>
Nachhaltige Mode im Fokus: Schülerinnen der hak has fk setzen ein Zeichen für Umweltschutz. HAK HAS Feldkirch

Schülerinnen setzen mit nachhaltiger Mode und Second-Hand-Kleidung ein Zeichen gegen die problematische Textilindustrie.

Feldkirch 7000 Liter Wasser für eine Jeans, 200.000 Tonnen Altkleider im Müll, jedes fünfte Kleidungsstück wird nur einmal oder nie getragen, Kinderarbeit, Ausbeutung und hochgiftige Chemikalien – die Textilindustrie – einst Vorarlbergs Paradewirtschaftszeig – ist seit Jahren in der Kritik. Das lässt auch die Schülerinnen der hak has fk nicht unberührt.

Modenschau mit Message: Schülerinnen präsentieren nachhaltige Kleidung an der hak has fk.
Modenschau mit Message: Schülerinnen präsentieren nachhaltige Kleidung an der hak has fk.

Nicole Besch, Nisa Alici und Lara Özcan haben daher ihr Maturaprojekt diesem Thema gewidmet. Gemeinsam mit dem Feldkircher eco lifestyle shop KLEIDERgrün und CARLA, den Second-Hand-Shops der Caritas Vorarlberg, wollen sie etwas in Bewegung bringen.

Kleidertausch als Highlight: Gäste tauschen Kleidung und Ideen aus.
Kleidertausch als Highlight: Gäste tauschen Kleidung und Ideen aus.

Und Bewegung gab es dann genug: Den das Highlight ihres Maturaprojekte mündete in einer Modenschau mit nachhaltig und fair produzierter sowie Second-Hand-Kleidung an der Schule mit anschließendem Kleidertausch. Knapp 100 Gäste, darunter Bürgermeister Wolfgang Matt verfolgten die rund ein Dutzend Models (alle Schülerinnen oder Schüler der Schule), die am Laufsteg professionell von Alltagsmode über Business Mode bis hin zur Abendkleidung vorführten.

Bürgermeister Wolfgang Matt (r.) unterstützte die nachhaltige Modenschau der Schülerinnen.<br>Direktor Michael Weber (l.) zeigt auch die Beitragsleistung zu den SDGs der UNO auf.
Bürgermeister Wolfgang Matt (r.) unterstützte die nachhaltige Modenschau der Schülerinnen.
Direktor Michael Weber (l.) zeigt auch die Beitragsleistung zu den SDGs der UNO auf.

“Kleidung muss nicht teuer sein und schon gar nicht umweltschädlich und ausbeuterisch produziert”, so KLEIDERgrün-Gründerin Franziska Wolf. Direktor Michael Weber bedankte sich bei den Schülerinnen und zeigte auf, dass die drei jungen Damen mit ihrem Projekt gleich einen Beitrag zu zehn der 17 SDGs der UNO leisten. Gesundheit, Geschlechtergleichstellung, menschenwürdige Arbeit und sauberes Wasser seien vier Beispiele dafür.

Während des anschließenden Kleidertausches konnte sich die Gäste bei Glühwein oder Tee noch austauschen und über die Professionalität der Models und die Qualität der Kleidung diskutieren.