Götzner Ringer besiegten Vorjahrsmeister RSC Inzing mit 33:25 Punkten

Heimat / 21.11.2023 • 10:57 Uhr
Rumänien-Legionär Nicu Ojog gewann bisher alle seine Kämpfe für den KSV Götzis.<span class="copyright"> ALO (7)</span>
Rumänien-Legionär Nicu Ojog gewann bisher alle seine Kämpfe für den KSV Götzis. ALO (7)

Starke Aufholjagd nach holprigem Start – 10 Punkte-Vorsprung verfehlt.

GÖTZIS Der Heimkampf in der 1. Ringerbundesliga zwischen dem KSV Götzis und dem RSC Inzing endete mit 33:25 Mannschaftszählern für die Gastgeber.

Sieg mit einem weinendem Auge

Der angestrebte 10 Punkte-Vorsprung – mit diesem wäre eine mögliche Finalteilnahme in Aussicht gestanden – wurde jedoch denkbar knapp verfehlt und dämpfte damit die Freude der großartig kämpfenden Götzner Mannschaft.

KSV Götzis zeigte sich in allen Duellen von seiner kämpferischen Seite.
KSV Götzis zeigte sich in allen Duellen von seiner kämpferischen Seite.

Der Start in der Stilart Greco verlief für Götzis allerdings recht holprig. In der leichtesten Gewichtsklasse war der eingesetzte junge Gilani Saslanov erwartungsgemäß gegen den Legionär Razmik Misakyan chancenlos. In der schwersten Gewichtsklasse durfte man von Lukas Hörmann gegen Timo Haselwanter aus Inzing einen Sieg erhoffen. Nach nur 37 Sekunden wurde eine von Hörmann ausgehende Aktion vom Gegner gekontert und endete mit einer schmerzlichen, unerwarteter Schulterniederlage für Hörmann.

Die Zuschauer erlebten spannende Kämpfe in der Mittelschulturnhalle Götzis
Die Zuschauer erlebten spannende Kämpfe in der Mittelschulturnhalle Götzis

Mit 8 Punkten Rückstand begann jedoch die Aufholjagd des KSV Götzis. Hamsat Asuchanov, Nicu Ojog, Abdrakhman Kenesarin und Philipp Häusle gewannen ihre Kämpfe überlegen. Elias Pajantschitsch verlor seinen Kampf gegen Lukas Gastl relativ knapp und haderte, aus seiner Sicht, mit recht fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen.

Die verschiedenen Zweikämpfe endeten zum Teil mit technischer Überlegenheit.
Die verschiedenen Zweikämpfe endeten zum Teil mit technischer Überlegenheit.

Nach dem Zwischenstand von 17:12 Zählern für die Heimmannschaft wurde zu den Freistilkämpfen gewechselt. Auch hier gingen die ersten beiden Begegnungen wieder an die Gäste aus Inzing. Muhadi Guliev und Lukas Hörmann hatten beide das Nachsehen. Hamsat Asuchanov und Abdrakhman Kenesarin zeigten wiederum eine makellose Leistung. Beide gewannen ihre Kämpfe mit Schultersieg und im zweiten Fall mit technischer Überlegenheit. Martin Kogler und Zaur Beretze beherrschten ihre Gegner und sorgten für weitere 7 Mannschaftszähler. Robin Rapaic – ein weiterer für Götzis startender Junior – musste dann aber die Überlegenheit seines Tiroler Kontrahenten anerkennen.

Stark kämpfende Ringer gaben alles, um einen 10-Punkte-Vorsprung zu erreichen.
Stark kämpfende Ringer gaben alles, um einen 10-Punkte-Vorsprung zu erreichen.

Im letzten Kampf der diesjährigen Bundesligavorrunde trifft der KSV Götzis am 25. November im Lokalderby in der Mittelschulturnhalle Götzis auf den AC Hörbranz. Der dritte Rang – hinter den Finalisten AC Wals und RSC Inzing – ist dem KSV Götzis nicht mehr zu nehmen und darf durchaus als achtbarer Erfolg gewertet werden.

Der Bundesligakampf KSV Götzis gegen den RSC Inzing aus Tirol bot spannende Duelle.
Der Bundesligakampf KSV Götzis gegen den RSC Inzing aus Tirol bot spannende Duelle.

KSV Götzis Juniors verlor knapp

Der KSV Götzis Juniors verlor den Vorkampf in der 2. Bundesliga gegen den RSC Inzing knapp mit 25:26 Punkten. Abdullah Itschakaev und Simon Ender gewannen jeweils ihre Kämpfe in beiden Stilarten überlegen. Anton Hrybelnyk (Greco) und Tobias Ender (Freistil) holten durch technische Überlegenheit und Schultersieg ebenfalls das Maximum von jeweils 4 Mannschaftszählern für den KSV. ALO

Der angestrebte 10-Punkte-Vorsprung des KSV Götzis wurde nur denkbar knapp verfehlt.
Der angestrebte 10-Punkte-Vorsprung des KSV Götzis wurde nur denkbar knapp verfehlt.