Rankweils Kulturlandschaft präsentiert neue Strategie

Die Stickerei bei der Häusle-Villa ist in den Kulturperspektiven 2030 ein wichtiger Faktor.
RANKWEIL Nach dem einstimmigen Beschluss des Rankweiler Gemeindevorstandes haben seit rund einem Jahr über 60 Kulturschaffende sowie Politiker und Mitarbeiter der Marktgemeinde Rankweil in einem intensiven Prozess die Kulturperspektiven 2030 für Rankweil erarbeitet. Vor mehr als 100 Interessierten wurden zukunftsorientierte Maßnahmen, neue Konzepte und neue Veranstaltungsorte für den Bereich Kultur im Vinomnasaal der Öffentlichkeit präsentiert.

Moderator Martin Salzmann führte gekonnt durch das Event. Gesehen wurden der Kulturamtsleiter des Landes Vorarlberg Winfried Nußbaumer, Architekt Wolfgang Ritsch, Geschäftsführerin von Erlebnis Rankweil Carolin Frei, Vertreter und Mitarbeiter der Gemeinde Rankweil, Brigitte Soraperra, Natascha Soursos, Roland Adlassnigg, Susanne und Julia Entner, Armin Wille, Markus Gell, Berni Stenek, Christoph Abbrederis, Monika Thurnher, Peter Deisl, Elmar Simma, Peter Loretz, Lia Hartl, Norbert Preg und viele andere Bürger.

Das Ziel des Prozesses war die Entwicklung von Leitlinien, um eine Grundlage für die zukünftige Ausrichtung und die Weiterentwicklung der Kultur in Rankweil zu schaffen. „Rankweil hat eine lange Tradition in der Vorarlberger Kulturszene und sich längst einen guten Namen gemacht. Nun müssen aufgrund einer bestehenden Basis neue Ideen und neue Konzepte umgesetzt werden, um einen Schritt nach vorne zu machen“, sagt Rankweils Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Für Rankweil-Gemeinderat Helmut Jenny leisten die vielen ehrenamtlichen Funktionäre in den verschiedensten Kulturvereinen in Rankweil Großartiges und ohne diese Menschen wäre viel erst gar nicht möglich.

Schon bald könnte in Rankweil ein Kulturfestival mit der Präsentation aller Kulturvereine entstehen. Mit dem Kauf und der aufwendigen Sanierung der denkmalgeschützten Häusle-Villa und der angrenzenden Stickerei macht die Marktgemeinde Rankweil ein wichtiges Architekturgut mitten im Zentrum für die Bevölkerung zugänglich. Das Gebäude Stickerei und die Häusle-Villa werden im kommenden Frühjahr feierlich eröffnet und spielen in der Rankweiler Kulturszene künftig eine große Rolle. Die Räumlichkeiten der Stickerei sollen vielfältig genutzt werden. Das Angebot soll keine Konkurrenz zu bestehenden Kulturevents in Rankweil darstellen. Auch der Park bei der Stickerei wird eine kulturelle Nutzung sein. Für die musikalische Umrahmung der Präsentation Kulturperspektiven 2030 sorgte das Terzett Amiche Cantano mit Janine Manser, Noelle Popovic und Viktoriaj Idzanovic. Das Serviceteam vom Rankweiler Hof verwöhnte die Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken. VN-TK

