Innige Begegnungen: Die Ausstellung Embrace in Bregenz

Die künstlerische Arbeit von Katja Berger wurde in ihrer neuesten Ausstellung “Embrace” in der Bregenzer Art Gallery vorgestellt.
Bregenz Die grundlegenden Bedürfnisse von uns Menschen nach Verbindung und sozialer Interaktion sind es, die Katja Bergers künstlerische Arbeit prägen. Darauf wies bei der Eröffnung der jüngsten Ausstellung in der Bregenzer „Art Gallery“ die Künstlerkollegin Amrei Wittwer hin, eingeladen von der Galeristin Sylvia Janschek.

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„Wir spüren im Grunde unseres Herzens, dass die Welt beseelt ist und alle Lebewesen zu einer allverbundenen Welt gehören“, stellte die Vernissagerednerin fest. Die Vorstellung, dass ausschließlich Freundin, Frau oder Tochter für die Pflege von Beziehungen verantwortlich seien, sei ein Trugschluss.

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Umarmungen
Das Bild mit dem Titel „Embrace“, auf dem ein Mensch ein Fabelwesen umarmt, wurde als Titel für die Ausstellung gewählt. Noch bis zum 25. November ist sie von Dienstag bis Samstag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung (0664-1311000) zu sehen.


Auf den Werken der erfolgreichen Autodidaktin zeigen sich Menschen, Tiere und Fabelwesen in einer geteilten Existenz. Sie lebt und arbeitet in Wien, hat aber ihre Kunst bereits mehrmals im Ländle präsentiert. Berger ist für ihre im Auftrag von Amnesty International entstandenen Menschenrechtsserien, die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften oder ihre Beteiligung an der „Ars Electronica“ bekannt. Große Wertschätzung für sie drückte Künstler Uwe Jäntsch in einer Audiobotschaft aus, die Wittwer während ihrer Rede abspielte.


Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, über die Frage „Sind meine Beziehungen im Lot?“ nachzudenken. Zu den Gästen zählten Evelyn Wolf (Bentley House) und Charly Wiener (Edelweiß) aus Zürs, Frigesch und Andrea Lampelmayer, Christine Lederer, Ina Küfner (Stadtmarketing Feldkirch), Ines Frei, Astrid Mangeng (InModels) und Josette Azzopardi sowie Lampendesigner Dietmar Hopfner, Edith Vonbank, Ulrike Janschek und Volker Dannel, Brigitta Laudenberger-Spiliakos und Georg Michalik. Wolfgang Huber, Tanja Pratter, Ella Fidelia und Rositta Huber waren ebenfalls anwesend. AME


