Wegbereiter: Freiwillige schaffen bessere Wanderwege

Eine ehrenamtliche Wanderwege-Gruppe ergänzt die Arbeit des Gemeindebauhofs in Bildstein.
Darum geht’s:
- 15 Freiwillige verbessern Wanderwege in Bildstein.
- Stufen werden errichtet und rutschige Wege entschärft.
- Weitere Aktionen geplant, Spenden ermöglichen Jause und Material.
Bildstein Die Hanggemeinde Bildstein erfreut sich als Naherholungsort im unteren Rheintal großer Beliebtheit. Die zahlreichen Kilometer an Güter- und Wanderwegen werden von Wanderinnen und Wanderern, Pilgern und Spaziergängern häufig und gerne genutzt.

Einige Wege sind einfach zu begehen, andere stellen markierte Naturwanderwege dar, die über Wurzeln, Bächlein und Berghänge führen. Für diese ist entsprechendes Schuhwerk Voraussetzung. Regen und Sturm, kleine Rutschpartien und Abnützungen erfordern eine regelmäßige Pflege und stete Sanierung. Die Erhaltung der Wege ist, wie auch anderorts, eine niemals endende Aufgabe.

Respekt vor Freiwilligkeit
Um den Bauhof zu unterstützen und um nicht ausschließlich auf kostenintensive Firmenarbeit angewiesen zu sein, fand sich in jüngster Vergangenheit bei strahlendem Sonnenschein eine 15-köpfige Gruppe zusammen, um ein paar Stellen im Wanderwegenetz auf Vordermann zu bringen. Während bei den Wegen „Hoher Stich“ und „Künzen-Grub“ zahlreiche Stufen neu errichtet wurden, entschärften die ehrenamtlichen Helfer den oft etwas rutschigen Fußweg vom Bildsteiner Unterdorf ins Schwarzacher Tellenmoos.

„Diese Aktion macht mich stolz. Bei schönem Wetter einen ganzen Samstag für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, ist alles andere als selbstverständlich“, erklärt der Bildsteiner Bürgermeister Walter Moosbrugger, der selbst auch Teil der Wegegruppe ist. „Dafür zolle ich großen Respekt und Dank.“

Weitere Wegeaktionen mit der Gruppe sind bereits in Planung. „Es ist das Mindeste, dass wir uns bei der fleißigen Truppe am Ende eines freiwilligen Arbeitstages am Wochenende mit einer geselligen Jause erkenntlich zeigen.“ Diese wurde übrigens, so wie das benötigte Baumaterial und die Maschinen, vom großzügigen Wege-Gönner Gerhard „Hosama“ Moosbrugger gespendet. „Das Miteinander in einem Dorf profitiert“, so das Gemeindeoberhaupt, „durch solche Aktionen enorm, denn es wird nicht nur gefordert, sondern auch tatkräftig mit angepackt.“ NAM