Vom Leben im Lepra-Dorf lebhaft berichtet

Johannes Lins aus Frastanz verbrachte rund ein halbes Jahr in einem Dorf in Senegal.
FRASTANZ Der Frastanzer Johannes Lins verbrachte einige Monate in einem Dorf in Senegal. Er engagierte sich vor Ort für verschiedene Vereine und erlebte dort als Student und Fußballer trotz ärmsten Verhältnissen viel Lebensfreude und Fußballbegeisterung. Im Zuge eines Vortrags in der Bibliothek Frastanz sprach er über Erlebnisse, die er während seines Aufenthalts im Senegal sammelte.

Im senegalesischen Dorf Mballing arbeitete Lins für die Vorarlberger Vereine „Leprahilfe Senegal“ und „Wissen macht stark“, die sich vor Ort für medizinische Versorgung, für den Bau von Schulen sowie für die Förderung der Schulbildung von Familien einsetzen, die sich die Ausbildungskosten nicht leisten können.

Der Diavortrag vermittelte mit Lins’ Erzählungen sowie in zahlreichen Bildern und Videos, wie die Organisationen im Senegal den Menschen konkret helfen und wie dort anscheinend kleine Gesten große Freude speziell bei den Kindern bereiten können. Heiß begehrt waren nämlich ganz besonders Fußbälle und Trikots des SV Frastanz. Aber selbst der Verzehr von Obst oder ein Besuch im Safaripark sind keine Selbstverständlichkeit, sondern ein großes Geschenk bei den in ärmsten Verhältnissen lebenden Kindern und Familien vor Ort.

Sibylle Scherer bedankte sich seitens der Bibliothek beim Referenten und zeigte sich erfreut, dass der Diavortrag über den Senegal auf so großes Interesse stieß. Zu den zahlreichen Zuschauern des Diavortrags zählten Gemeinderätin Gerlinde Wiederin, Barbara Frick, Gerold Lins, Ulrike Theurl und viele mehr.
