Honigkostprobe statt Noten zum Schulschluss

Die Exkursion zum Schulschluss avancierte für die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Hörbranz zur lehrreichen Entdeckungsreise.
Hörbranz Im Mai machte der Bienenzuchtverein Hörbranz-Leiblachtal zum 111-jährigen Bestehen mit einem Tag des offenen Bienenstocks bei Jung und Alt von sich Reden.

Ein paar Wochen später öffnete Imker Bernhard Jochum seine privaten Pforten, um gleich mehreren Schulklassen die ökologische und ökonomische Bedeutung der Bienen praxisorientiert zu vermitteln.

“Mir ist es ein Anliegen, dass den Kindern und Jugendlichen vermittelt wird, weshalb die kleinen und tüchtigen Insekten eine so große Rolle weltweit spielen”, brachte es Jochum, selbst seit über 50 Jahren Imker, auf den Punkt.

Lehrreich war der Besuch für die kleinen Gäste, darunter die 2a-Klasse der Volksschule Hörbranz, allemal, während Claudia Zündel und Wolfgang Oberscheider weitere Vereinsmitglieder den Schülern Rede und Antwort standen.

Theorie und Praxis
Neben theoretischem Wissen staunten die Kinder über den Anblick des Bienenstocks sowie das Honigschleudern. Die Bienenprodukte fanden auch in genussvoller Art und Weise Anklang.

“Für ein Glas Honig legen die Bienen gewissermaßen eine Weltreise zurück”, löste das Imker-Trio beim kulinarischen Part das Frage-Antwort-Spiel auf. “Für uns ist das mehr als nur ein Ausflug zum Schulschluss”, kommentierte Lehrerin Elisabeth Spratler die Entdeckungsreise im Unterricht.

Als Erinnerung an den Besuch erhielten die Kinder zum Schluss eine Honigkostprobe aus dem Leiblachtal. “Derartige Exkursionen dienen nicht nur der Nachwuchsarbeit und Wissensvermittlung, es sind bleibende Erinnerungen zu Grundlagen des Lebens”, so der Imkerchef bei der Verabschiedung, welche das wissbegierige “Publikum” mit einem lauten Dankeschön honorierte. MST
