Gaißau finanziert Schweizer Grundstück mit

Heimat / 19.06.2023 • 12:24 Uhr
Die Gemeinde Gaißau übernimmt einen Anteil am Erwerb eines Grundstücks in St. Margrethen.
Die Gemeinde Gaißau übernimmt einen Anteil am Erwerb eines Grundstücks in St. Margrethen.

Die Gemeinde Gaißau investiert in zukünftige Wasserwerksanlagen durch Schweizer Grundstückserwerb.

Gaissau Einstimmig hat sich die Gemeindevertretung von Gaißau dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde einen Anteil am Erwerb eines Grundstücks in St. Margrethen übernimmt. Jedoch ist diese Ausgabe aus den Wassergebühren gedeckt.

Die Mandatarinnen und Mandatare in Gaißau stimmten dem Antrag von Bürgermeister Eberle einstimmig zu
Die Mandatarinnen und Mandatare in Gaißau stimmten dem Antrag von Bürgermeister Eberle einstimmig zu

Seit Jahrzehnten bezieht Gaißau sein Trinkwasser aus dem Gemeinschaftswasserwerk St. Margrethen-Rheineck im Kanton St. Gallen. Es besteht seit einiger Zeit ein Wasser-Notverbund mit den Nachbarn in Höchst, welcher jedoch lediglich in Ausnahmefällen genutzt wird. Der Gaißauer Bürgermeister Reinhold Eberle berichtete bei der Sitzung der Gemeindevertretung, dass das Schweizer Gemeinschaftswasserwerk die Möglichkeit hat, ein sehr günstig gelegenes Grundstück zu erwerben. Dieses Grundstück wäre von großer Bedeutung für die künftige Betriebsführung und Erweiterung der Wasserwerksanlagen.

480.000 Schweizer Franken

Gaißau ist Mitglied der Gemeinschaftswasserversorgung St. Margrethen-Rheineck (GWV). Deshalb muss die Gemeinde dem Grunderwerb im privatrechtlichen Sinne zustimmen. Damit wird der Vorsitzende der GWV ermächtigt, die Verhandlungen zu führen und das Grundstück zu erwerben. Die Kosten dafür betragen voraussichtlich 480.000 Schweizer Franken, wobei der Anteil für Gaißau rechnerisch 64.000 Schweizer Franken rund 65.000 Euro, beträgt. Die Ausgabe ist durch die laufenden Einnahmen aus den Wassergebühren aller Mitgliedsgemeinden gedeckt, wodurch das Budget der Gemeinde Gaißau nicht belastet wird.

Gaißau bezieht sein Trinkwasser aus dem Gemeinschaftswasserwerk St. Margrethen-Rheineck im Kanton St. Gallen.
Gaißau bezieht sein Trinkwasser aus dem Gemeinschaftswasserwerk St. Margrethen-Rheineck im Kanton St. Gallen.

Die Mandatarinnen und Mandatare in Gaißau stimmten dem Antrag von Bürgermeister Eberle einstimmig zu. AJK