Von Bienen und Blumen

Heimat / 18.06.2023 • 10:00 Uhr
Andreas Klopfer und Roland Schenkermayr vom Bienenzuchtverein Doren informierten in der Bücherei über Futterangebote für Bienen. <span class="copyright">MAM/3</span>
Andreas Klopfer und Roland Schenkermayr vom Bienenzuchtverein Doren informierten in der Bücherei über Futterangebote für Bienen. MAM/3

Kürzlich lud der Bienenzuchtverein Doren in die Bücherei „KleinWien“ ein, um auf die Bedeutung des Futterangebots für Bienen aufmerksam zu machen.

Doren Der Bienenzuchtverein Doren lud im Rahmen der Woche der Artenvielfalt zum “Stelldichein” in der Bücherei Doren (KleinWien) ein. Mit der Aktion “Artenvielfalt” möchte der neu gewählte Vorstand des Bienenzuchtvereins auf die Bedeutung eines Futterangebots für Bienen, Hummeln und andere Insekten hinweisen, das bis in den Herbst hineinreicht.

Die Bergminze – Bienenpflanze des Jahres – wird bis in den Herbst hinein für einen reich gedeckten Tisch für Bienen und andere Insekten sorgen.
Die Bergminze – Bienenpflanze des Jahres – wird bis in den Herbst hinein für einen reich gedeckten Tisch für Bienen und andere Insekten sorgen.

Biene und Co

Dutzende Töpfchen mit Bergminze waren bereitgestellt. Übrigens ist die Bergminze die Bienenpflanze des Jahres und konnte während der Woche der Artenvielfalt erworben werden. Außerdem stand ein süß-saurer “Znünar” für die Besucher bereit. Neben selbstgemachtem Oxymel, Honig aus eigener Imkerei, Buttergipfeln und Kaffee gab es viele Themen zu besprechen, und alle Interessierten konnten sich über Biene und Co informieren.

Auch die zahlreichen Gartenliebhaber kamen voll auf ihre Kosten. Durch den Erwerb der Bergminze konnten sie ihren Garten oder ihre Terrasse verschönern und gleichzeitig den Bienen und anderen Insekten etwas Gutes tun. Zahlreiche Bergminze-Töpfchen wechselten den Besitzer. Die Pflanzen können derzeit noch, solange der Vorrat reicht, bei Obmann Andreas Klopfer erworben werden.

Nicht nur in privaten Gärten ist der Tisch reich gedeckt für die Bienen, auch im Dorfzentrum von Doren summt und brummt es: “Wir wollten auch öffentlich sichtbar etwas bewirken und haben deshalb die Bepflanzung des Baumbänkles vor dem Gemeindehaus übernommen. So soll mitten im Dorf eine blühende Oase entstehen”, meint der neue Obmann Andreas Klopfer.

Interessierte Naturliebhaber trafen sich im "KleinWien" der Bücherei Doren, um mehr über die emsigen Insekten und deren Nahrungsquellen zu erfahren.
Interessierte Naturliebhaber trafen sich im "KleinWien" der Bücherei Doren, um mehr über die emsigen Insekten und deren Nahrungsquellen zu erfahren.

Interesse geweckt

Der Bienenzuchtverein in Doren wurde bereits im Jahr 1892 gegründet. Der Verein besteht derzeit aus fünfzehn aktiven und zwei passiven Mitgliedern. Sie betreuen derzeit circa sechzig Bienenvölker und kümmern sich um deren Wohlergehen. Es ist sehr spannend zu erfahren, dass rund 2,4 Millionen Bienen in ganz Doren Nektar sammeln und somit einen wertvollen Beitrag nicht nur für die Pflanzenwelt leisten.

Die Bienen helfen auch dabei, unser ökologisches System aufrechtzuerhalten. Im Vergleich dazu berichtete das Vorarlberger Tagesblatt im Jahr 1907, dass damals in Doren, Langen und Riefensberg keine Bienen gehalten wurden. Umso erfreulicher ist es heute, das wachsende Interesse an der Imkerei zu sehen. In diesem Jahr wurden bereits zwei neue Imker in den Bienenzuchtverein Doren aufgenommen, und bei der Aktion “Artenvielfalt” wurde auch bei dem einen oder anderen das Interesse an diesem sinnvollen und erfüllenden Hobby geweckt. MAM

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