Weltweiter Tanz für sauberes Wasser

Künstlerinnen setzten mit der Tanzperformance ‘Ein Tropfen’ im vorarlberg museum ein Zeichen für den Wasserschutz.
Bregenz Alle zwei Jahre findet weltweit zur gleichen Zeit Tanz statt, um auf die lebensnotwendige Ressource Wasser aufmerksam zu machen. Die weltweit agierende Organisation Global Water Dances verwendet die internationale Sprache des Tanzes und des Filmes, um das Bewusstsein und eine Verhaltensänderung bis hin zu Lösungen für den Wasserschutz und -erhaltung durch gemeinschaftliches Engagement zu fördern.

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Tänzerin und Choreographin Monika Mayer-Pavlidis ging es in ihrer Performance um die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Weltweit treiben Plastikmüllinseln im Meer. 50 Millionen Tonnen schwimmen in den Ozeanen. Jährlich kommen drei Millionen dazu.


Mit der Performance „ein Tropfen“ möchten die Künstlerinnen einen Beitrag zu dieser Initiative leisten. Der Wassertropfen ist ein kleiner Teil eines großen Ganzen, doch enthält dieser Tropfen schon alle Informationen, die auch eine große Wassermenge besitzt. Er ist ein Abbild der Welt im Kleinen. Dem Verhältnis von Mikrokosmos und Makrokosmos wird in dieser Performance künstlerisch nachgespürt.


Zusammen mit Solotänzerin Monika Mayer-Pavlidis, die den Hauptteil solistisch bestritt, tanzten Laetitia Guß, Ida Kinzel, Karla Maurer und Mathilda Merz. Tanz, Lyrik und Videos wurden musikalisch begleitet von Penelope Gunter-Thalhammer am Cello und Mikko Mittendorfer an der Handpan (Blechtrommel). Zu den begeisterten Zuschauern im ausverkauften Saal gehörten Elisabeth Mayer, Fini Federspiel, Hildegard Kathan, Christiane Haus, Marianne Huber, Claudia Widmer, Hans-Peter Koch, Irma Dreher, Nathalie Begle, Selma und Nathalie Hämmerle. YAS


