Wird in Hard bald eine eigene Seekuh mähen?

Beschwerden über zu viel Seegras am Strandbad und in Bootshäfen.
HARD In heißen Sommerwochen fühlen sich im Strandbad Hard, an freien Badeplätzen oder in Bootshäfen manche Badegäste bzw. Bootseigner vom Seegras gestört. Deshalb klärt die Marktgemeinde jetzt, ob die Anschaffung eines eigenen Mähbootes, also einer „Seekuh“, wirtschaftlich wäre.
Der zuständige Ausschuss Entwicklung und Planung soll dieses Anliegen rasch prüfen. Bei positiver Erledigung wäre die Anschaffung noch für heuer geplant. Diesen Beschluss fasste die Gemeindevertretung jedenfalls einstimmg. „Dafür wäre ein höherer fünfstelliger Betrag erforderlich“, erläutert Bürgermeister Martin Staudinger (SPÖ). Bisher haben Mitarbeiter des Bauhofes die Seekuh des Landes Vorarlberg bei Bedarf eingesetzt, ob ein eigenes Mähboot erforderlich wäre, ist fraglich. Martin Staudinger: „Meldungen über dichtes Seegras kamen meist bei längeren Hitzeperioden und hohem Seewasserstand wie vor zwei Jahren. Dann nützt das Mähen allerdings wenig: Sobald der Wasserstand zurückgeht, ragt das Seegras wieder bis zur Wasseroberfläche.“ AJK
Die Sehkuh im Einsatz


