Wie in Schruns die Zukunft geplant wird

Kulturbühne als Schauplatz der Planungswerkstatt für Räumlichen Entwicklungsplan.
Schruns Am vergangenen Dienstag war die gesamte Bevölkerung von Schruns auf die Kulturbühne eingeladen, um sich an der Planungswerkstatt zur Überarbeitung des Räumlichen Entwicklungsplans zu beteiligen. Doch wer hitzige Diskussionsrunden erwartet hatte, der wurde enttäuscht. An drei großen Schautafeln wurden drei Stationen thematisch aufbereitet. Zum einen galt es sich dem Thema „Bewahren“ zu widmen, weiters hieß ein Stichwort „Verändern“, und zuletzt gab es noch die Station „Verhindern“.

Drei Stationen
Das Raumentwicklungsbüro Falch hatte diese drei Stationen mit Schautafeln, Inputfragen, Kartenmaterial und einer Workloud bestens aufbereitet. So konnte sich jeder Besucher entweder digital mittels QR-Code informieren und seine Meinung einbringen, oder eben handschriftlich auf dem Kartenmaterial oder den Tafeln Ideen notieren. Projektleiter Florian Lehner zeigt sich zufrieden mit den Rückmeldungen der Besucher. „Hier hat die Bevölkerung die Möglichkeit sich einzubringen. Diese Informationen werden von uns gesammelt und an die Gemeinde weiterübermittelt. Diese formulieren dann Ziele“, sagt Florian Lehner, der interessierte Besucher an diesem Nachmittag und Abend gerne selbst herumführte und für viele Fragen zur Verfügung stand.

Martin Tschann, 56 Jahre, Facharzt
Für alle offen
Dem Planungsworkshop war eine Onlineumfrage vorausgegangen, an der sich rund 10 Prozent der Bevölkerung beteiligt hatte. Auch diese Ergebnisse waren an den drei Stationen zu sehen. „Die Entwicklung unserer Gemeinde soll nicht ausschließlich im Gemeindeamt geschehen, sondern mit den Anliegen und Wünschen der Bevölkerung erarbeitet werden. Eine breite Beteiligung ist deshalb ein großes Anliegen von uns“, erklärt Bürgermeister Jürgen Kuster. Genau eine Woche nach dem räumlichen Planungsworkshop ist ein weiterer Planungsworkshop zum Thema Straßen- und Wegekonzept (ebenfalls auf der Kulturbühne) geplant. Die Besucher zeigten sich jedenfalls beeindruckt von dem gelungenen Format des Workshops und den zahlreichen Informationen zu den drei Stationen. Str