Das sind die Projekte der Regio Klostertal-Arlberg

Es geht um Lebensraum Wohnen, Radweg, Ausweichverkehr und Nahversorgung.
Dalaas Im Mehrzweckraum der Gemeinde Dalaas trafen sich Regio-Obmann Eugen Hartmann, Geschäftsführerteam Birgit Werle und Dietmar Flatz sowie die „Bürodamen“ Bettina Tomasini und Melanie Kargl-Kasper und die Bürgermeister Simon Tschann, Hans Peter Pfanner, Martin Burtscher, Florian Morscher und Gerhard Lucian, um die Jahreshauptversammlung der Regio Klostertal-Arlberg abzuhalten. Delegierte der Mitgliedsgemeinden Außerbraz, Innerbraz, Dalaas, Klösterle und Lech informierten sich über die verschiedenen Projekte, Rechnungsabschluss und Zielvereinbarungen. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung stellten sich die neuen Geschäftsführer Birgit Werle und Dietmar Flatz den Anwesenden vor. „Regionale Ebene gewinnt an Bedeutung. Wir möchten an der Entwicklung der Regio teilhaben“, lautet der gemeinsame Tenor des Geschäftsführer-Duos. Birgit Werle zeichnet sich vorwiegend für die Projektentwicklung und Konzepte verantwortlich, während sich ihr Kollege Dietmar Flatz für die Teamführung und die kaufmännischen Belange einsetzt.
Laufende Projekte
„Der Kern der Regio Klostertal-Arlberg erstreckt sich über die Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle. Bludenz (für Außerbraz) und Lech fungieren hier als zwei Satelliten“, so Geschäftsführer Dietmar Flatz. Laufende Projekte wie Spielezimmer, Ferienbetreuung, Jugend S16 und Care Management kommen bei der Klostertaler Bevölkerung sehr gut an.
In naher Zukunft beschäftigt sich die Regio Klostertal-Arlberg mit großen Themen. So wurde für das Projekt „Radweg Klostertal-Arlberg“ ein Radrouten-Konzept entworfen, welches im Anschluss der Jahreshauptversammlung von Alexander Fritz präsentiert wurde. Dieses Konzept wird nun in die Mitgliedsgemeinden getragen, wo es von den Gemeindevertretern diskutiert und geprüft wird. Nebenbei läuft eine weitere Studie über die Routenführung Braz-Dalaas, die mehrere problematische Stellen aufweist.
Für das Projekt Lebensraum Wohnen fand eine Befragung der Klostertaler statt. Daraus ergaben sich spannende Themen, die in einer Diskussionsveranstaltung vorgestellt wurden.
Zielvereinbarung Nahversorgung
Folglich wurden Zielsetzungen in Leitsätzen und Maßnahmen erarbeitet. Die Aufgabe der Regio Klostertal-Arlberg ist nun, in Diskussionen und Gesprächen die Gemeinden des Tales mit ins Boot zu holen. Gespräche zum Thema Ausweichverkehr S16 werden ebenfalls geführt, eine Studie ist in Arbeit. Eine Zielvereinbarung zwischen Regio und Land Vorarlberg zum Thema „Nahversorgung“ wurde festgesetzt. Diese Zielvereinbarung beinhaltet, dass in den kommenden drei Jahren zu diesem wichtigen Thema ein Konzept erstellt wird. Andreas Marlin (Land Vorarlberg) war bei der Jahreshauptversammlung anwesend und erklärte die Eckpfeiler dieser Zielvereinbarung. Dabei werden Nahversorgung und Regionalität als wichtige Punkte hervorgehoben.
Zum Thema „Bildung“ weist Obmann Eugen Hartmann auf den engen Kontakt mit den Schulen des Tales hin. Weiters sollen kleinere und größere Veranstaltungen stattfinden, eine Ukrainehilfe ist bereits angelaufen. DOB