Ein Regionalmarkt als Klimaschutz-Projekt

Sechs Schüler organiseirten in Bartholomäberg nachhaltigen Markt mit landwirtschaftlichen Produkten aus dem Ort.
Bartholomäberg Sechs Schüler aus Bartholomäberg nahmen im vergangenen Jahr im Zuge der Initiative Climate Change Austria/Making a Change an einem Online Workshop teil. Dabei erfuhren die Jugendlichen sehr viel zum Thema Klimawandel und Klimaschutz und wollten ihr theoretisches Wissen sodann auch praktisch umsetzen.
Mit einem kleinen Markt mit regionalen Produkten wurde die Idee der sechs Jugendlichen am Samstag dann Realität. Sie besuchten im Vorfeld Bauerinnen aus ihrem Heimatdorf und fragten diese, ob sie ihre selbst gefertigten Produkte zu diesem Markt bereitstellen wollen. „Ziel der Aktion sollte sein, die einheimische Bevölkerung und auch die jungen Menschen im Dorf auf die Vielzahl der regionalen Produkte hinzuweisen, mit der Möglichkeit diese an diesem Tag auch zu kaufen“, erklärt Elke Martin, die Jugendkoordinatorin des Stand Montafon, die das Projekt begleitete. Denn gerade die kurzen Wege tragen sehr viel zum Umweltschutz bei.
Wiederholung im Frühjahr
Der Markstand wurde von den Jugendlichen von 8 bis 12 Uhr betreut. „Die Resonanz der einheimischen Bevölkerung, der Mitschüler und anderen jungen Menschen, sowie der Gästen war durchwegs positiv“, resümiert Martin am Ende des Tages. Aus diesem Grund ist eine Wiederholung im Frühling geplant. Den Erlös rechneten vier Buben und die zwei Mädchen anschließend mit den Bauern eigenständig ab. Auch Bürgermeister Martin Vallaster zeigte sich von der Aktion begeistert: „Im Namen der Gemeinde möchten wir Aurelia, Antonia, David, Elias, Noah und Kilian unseren großen Dank aussprechen und sind überzeugt, dass sie bestimmt wieder einmal einen Markt organisieren werden, um einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und zur Unterstützung der bäuerlichen Bevölkerung zu leisten.“ STR