„Dichterische Freiheit darf es schon sein“

Reingard Wöss ist als Autorin erfolgreich.
LITERATUR Schreiben ist für sie nicht nur ein Hobby, sondern ein Abtauchen aus dem Alltag in ihre
eigene Welt. Damit hat die 61-jährige Rankweilerin Reingard Wöss auch reichlich Erfolg. In den letzten sechs Jahren hat sie elf Liebesromane, drei Krimithriller und mehrere Kurz-
geschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Die Lockdowns nützte die Buchautorin, um ihre Liste an Werken auszubauen. Im Frühling erschien der Krimithriller „Rasende Rache“, der zum Teil in Vorarlberg spielt. Eine Mordserie zieht sich von Dornbirn nach Graz. „Nein, die Routinearbeit bis ins Detail zu beschreiben, das wäre zu langweilig. Ein wenig dichterische Freiheit darf es schon sein“, so Wöss.
Drei Bücher im kommenden Jahr
Im August veröffentlichte sie dann das Buch „Wenn jedes Wort nur Liebe ist“. Die Liebe wird darin natürlich ganz klar in den Mittelpunkt gerückt. Im Oktober erschien „Sweet Christmas – Suchende Herzen“, Band fünf eines Gemeinschaftsprojekts mit vier anderen österreichischen Autorinnen. Im gleichen Monat wurde auch die Qindie-Anthologie „Waldesdunkel“, zu dem Wöss die Thriller-Kurzgeschichte „Der Wald ist mein Freund“ beisteuerte, publiziert. Im kommenden Jahr werden von Reingard Wöss gleich drei Krimi- thriller als Hörbücher erscheinen.
Für die Rankweiler Schriftstellerin ist mit dem Schreiben noch lange nicht Schluss. „Es gibt schon genügend neue Ideen und Vorschläge. Ein neues Buch ist bereits fertig im Verlag, das nächste in der Entwicklung. Zusätzlich folgt wieder ein Gemeinschaftsprojekt mit dem bewährten Team. Aber auch öffentliche Lesungen soll es hoffentlich bald wieder geben“, gibt die Buchautorin Einblicke in ihre nächsten Projekte. VN-TK