Eine Brezel für Nachbarschaftsautoren

Aktion für nachbarschaftliche Gemeinschaft fand geselligen Ausklang.
Lustenau „Gute Nachbarn sind ein echter Schatz“, waren sich alle einig, die auf Einladung von drei Lustenauer Familien zu einem gemütlichen Nachbarschaftshock zusammenkamen. So fand das Projekt LE.NA – lebendige Nachbarschaft – bei Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen seinen Abschluss.
50 Bücher abgeholt
Im Frühsommer lagen in der Marktgemeinde, in den Pfarren, im „Botta“, in der Bibliothek Lustenau, bei der Servicestelle für Betreuung und Pflege und beim Verein ATIB Nachbarschaftsbücher auf, 50 davon wurden abgeholt. Wer die Bücher ausgefüllt bei der Gemeinde vorlegte, wurde mit einer belegten Riesenbrezel belohnt. So auch Fabienne mit ihrer Familie. „Das Nachbarschaftsbuch ist bei uns und besonders bei den Kindern sehr gut angekommen“, erzählt die junge Mutter. Sie ist in Lustenau aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und den Kindern im Rheindorf. Mit der Übergabe der gefüllten Brezel durch die Gemeinderätinnen Susanne Andexlinger und Eveline Mairer wurde auch das ausgefüllte Nachbarschaftsbuch an die Besitzerin zurückgegeben. „Eine schöne Erinnerung ist das, wenn wir es nach Jahren wieder zur Hand nehmen und darin stöbern“, freut sich Lustenauerin Fabienne über ihr sehr lebendig gestaltetes Nachbarschaftsbuch.
Freude aufs nächste Jahr
Große Freude gab es auch bei einigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Gänslestraße, die ebenfalls die Gelegenheit nutzten, ein Nachbarschaftsbuch auszufüllen. „Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr“, erzählt Sultan. „Ziel wird es sein, die gesamte Gänsle-Nachbarschaft zur Nachbarschaftsbrezel einzuladen.“ Über die Brezel haben sich auch Nachbarinnen und Nachbarn in der Holzstraße sehr gefreut, war es doch ein willkommener Anlass, sich zu treffen. Hier war das Engagement besonders groß – gleich zwei Nachbarschaftsbücher wurden von Anwohnerin Nadine im Büro der Fachstelle Zusammen.Leben abgegeben. „Es freut mich sehr, dass fünf vollständig ausgefüllte Nachbarschaftsbücher bei der Gemeinde vorgelegt wurden – trotz der kurzen Zeit, die zur Verfügung stand. Das Buch regte zu Gesprächen zum Thema Nachbarschaft an. Dadurch wird das Miteinander im unmittelbaren Lebensumfeld belebt und gefördert“, ist Gemeinderätin Eveline Mairer überzeugt.
