Neue OP-Säle spielen alle Stücke

Im Krankenhaus Dornbirn wurde der neue Operationsbereich offiziell eröffnet.
dornbirn Nach 4,5 Jahren Bauzeit konnte am Samstag der neue Operationsbereich im Krankenhaus Dornbirn feierlich eröffnet werden. 22, 5 Millionen Euro hat die Stadt Dornbirn in den Zu- und Ausbau investiert. „Die Realisierung bei laufendem Betrieb war eine logistische Meisterleistung aller Beteiligten. Wir freuen uns sehr, dass wir den neuen OP-Bereich im zweitgrößten Gesundheitszentrum in Vorarlberg heute eröffnen können“, begrüßte Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann die geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung und Krankenhausleitung. Landesrätin Martina Rüscher, die extra eine Klausur in Salzburg unterbrochen hatte, um bei der Eröffnung dabei zu sein, hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit hervor und meinte: „Der neue Operationsbereich wurde nicht nur für die Patienten gebaut, sondern auch für das Team, das hier nun modernste Arbeitsplätze vorfindet.“ Für die Architekten Marte.Marte war es ein ganz besonderes Projekt: „Früher war der Operationsbereich introvertiert und dunkel, jetzt ist er flexibel, durchlässig und hell. Die Vision zukunftsweisender OP-Säle wurde Realität“, sagte Stefan Marte.

it Hightech und Herz
Mit der Segnung durch Bischof Benno Elbs und dem traditionellen Durschneiden des Bandes wurde der neue Operationsbereich offiziell in Betrieb genommen. Anschließend wurden die Gäste durch den L-förmigen Zubau mit den sieben Operationssälen geführt.

Modern und in allen Therapieschritten am Patienten orientiert, bietet der neue OP-Bereich ein funktionelles Behandlungs- und Arbeitsumfeld. Die großzügige Innenzone ermöglicht kurze Wege und damit optimale Arbeitsläufe. Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Lichtkonzept gelegt: Mit der tunableWhite-Technologie passt sich die Farbtemperatur an den natürlichen Tageslichtverlauf an. Bis sich die Patienten in Narkose befinden, ist das Licht gedimmt – beim Eingriff unterstützt dann die ideale Farbtemperatur von weißem Licht die OP-Teams in ihrer Konzentration. „Mit dem speziellen Lichtkonzept und der hellen, ruhigen Gestaltung sollen den Patienten mögliche Ängste genommen werden“, betonte der interne Projektleiter ODr. Wolfgang Mayrhauser.



