KÄZ wird gut angenommen

Das neue KinderÄrzteZentrum (KÄZ) in der Kreuzgasse ist gleichzeitig Lehrpraxis.
Kinderarztpraxis Seit Ende April gibt es in Dornbirn in der Kreuzgasse 1 eine neue Kinderarztpraxis. „KÄZ“ steht für „KinderÄrzteZentrum“ und ist nicht nur ein Zentrum für die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, sondern gleichzeitig Lehrpraxis. So unterstützen Kinderärztinnen und -ärzte in Ausbildung aus dem städtischen Krankenhaus die Praxis in
der Stadtmitte. Für die Eltern bedeutet das erweiterte Öffnungszeiten, bessere telefonische Erreichbarkeit und gebündelte Kompetenz.
Zügige Versorgung
Die Umsetzung der neuen Praxis war ein wichtiger und notwendiger Schritt. Trotz mehrfacher Ausschreibung blieb eine der drei Kinderarztstellen der Stadt unbesetzt. Dank einer Kooperation mit der Stadt Dornbirn, den Österreichischen Gesundheitskassen, dem Land Vorarlberg, der Ärztekammer und der aks gesundheit wurde die neue Praxis auf Schiene gebracht. „Das KÄZ wird gut von den Eltern und Kindern angenommen – der Zulauf ist beachtlich. Dazu trägt sicher die telefonische Erreichbarkeit während der gesamten Ordinationszeiten bei“, berichtet der ärztliche Leiter, Kinder- und Jugendfacharzt
Dr. Harald Geiger. Der speziell geplante und ausgeführte Arbeitsbereich der Arztassistentinnen schafft trotz der hohen Patientenfrequenzen weitgehend stressfreie Arbeitsbedingungen.
Durch die zwei E-Card-Anmeldeschalter und einen weiteren zur Abmeldung entstehen keine unnötigen Stauungen. Die Aufteilungsmöglichkeit der Patienten je nach Krankheitsbild in einen der fünf Behandlungsräume und zwei Wartezimmer trägt ebenfalls zur zügigen Patientenversorgung bei.
Kinderärzte des Krankenhauses
„Das Konzept der Lehrpraxis mit einem fortgeschrittenen Arzt oder einer Ärztin der Pädiatrie in der Fachausbildung vom Krankenhaus Dornbirn geht voll auf – es ergeben sich Vorteile auf allen Seiten“, freut sich Dr. Harald Geiger. Die fachliche Zusammenarbeit ermöglicht nicht nur die Bewältigung des täglichen Patientenandrangs, sondern auch eine intensivere Auseinandersetzung mit speziellen Bedürfnissen von erkrankten Kindern und ihren Eltern. Von der neuen Praxis profitieren auch die Ärztinnen und Ärzte selbst, da sie in einem Angestelltenverhältnis tätig sein und auf eine gute medizintechnische Ausstattung zurückgreifen können. Zudem erhalten junge, künftige Fachärztinnen und -ärzte während der Ausbildung bei einem Vertragsarzt einen Einblick in die freiberufliche Tätigkeit. „Alles in allem ist es eine gelungene und nachhaltige Verbesserung der Versorgungsproblematik von Kindern und Jugendlichen in Dornbirn“, so Dr. Harald Geiger.
