Sechs nahe Ziele in der „langen Nacht“

Ein halbes Dutzend Kirchen in Dornbirn und Lustenau machen bei heutiger „Langer Nacht der Kirchen“ mit.
Dornbirn „Eine ,Lange Nacht der Kirchen‘ in Zeiten der Pandemie?! Wir trauen uns. Hoffnungsvoll. Und mit Vorsicht. Vielleicht auch ein bisschen trotz allem“, hat Markus Hofer, der das Projekt in Vorarlberg organisiert, seinen Humor schon wieder gefunden. In den vergangenen Wochen und Monaten war das nicht immer so. „Wer hätte gedacht, dass wir im Mai noch darüber diskutieren, was unter welchen Bedingungen stattfinden kann“, lacht er. Aber jetzt steht es fest: Die „Lange Nacht der Kirchen“ am heutigen Freitag, 28. Mai, findet statt.
„Trotz Pandemie haben sich 46 Kirchen gemeldet zur ,Langen Nacht‘. Für mich ein Hoffnungszeichen. In einem Pfarrgemeinderat hat es geheißen: ,Es reicht, man braucht auch wieder Ziele!‘ Ich bin zuversichtlich und glaube, dass die ,Lange Nacht der Kirchen‘ heuer ein kräftiges Lebenszeichen von Kirche sein wird“, erzählt Hofer davon, was er auch während der Zeit der Vorbereitungen im Kontakt mit den Pfarren erlebt hat und er betont, dass Kirchenräumen gerade auch jetzt eine besondere Rolle zukommen kann: „Die Kirchenräume stehen für Beständigkeit, für Ruhe, sind ein Fels in der Brandung. Bei allen berechtigten Ängsten und Nöten zeigen die Kirchenräume, dass die Welt so schnell nicht untergeht. Dafür haben sie schon zu viel erlebt, unsere Kirchen.“
Türme besteigen mit Abstand und Maske, Orgelspiel und das Gotteshaus wirken lassen, Stille und meditatives Verweilen, all das ist am heutigen 28. Mai möglich. In Dornbirn mit dabei sind die Christuskapelle beim Kaplan-Bonetti-Haus, die evangelische Heilandskirche, die Pfarrkirche St. Martin, Die Kirche zum hl. Sebastian im Oberdorf, die Pfarrkirche Bruder Klaus und in Lustenau die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Das detaillierte Programm gibt es unter www.kath-kirche-vorarlberg.at.