Hotelerweiterung pünktlich in Betrieb

Damülser Traditionshotel Walisgaden eröffnete feierlich, Restarbeiten bis Weihnachten erledigt.
Damüls Das war eine Punktlandung: Am Vorabend zum Saisonstart am Marienfeiertag konnte das Damülser Traditionshotel Walisgaden Resort seinen Zubau „Monti Suites“ in Betrieb nehmen. Allen Problemen mit Lieferengpässen bei Baumaterial zum Trotz konnte der ambitionierte Zeitplan von nur etwa sieben Monaten eingehalten werden. „Da und dort sind zwar noch die Handwerker mit Restarbeiten beschäftigt, aber bis zur Weihnachtshochsaison werden auch diese erledigt sein, räumt Heike Madlener, die mit ihrem Gatten Ingo in dritter Generation das Hotel führt, bei der Eröffnungsfeier für die beteiligten Handwerker, Nachbarn und Freunde des Hauses ein.
Langzeitprojekt abgeschlossen
Heike und Ingo konnten den Gästen ein neues Haus präsentieren, mit dem ein Langzeitprojekt abgeschlossen wurde. „Seit der Skitourismus in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Damüls einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, war unser Hotel ohne Winterzufahrt“, erläutert Heike, die vor 18 Jahren das Hotel von ihren Eltern Hanspeter und Heide übernahm. Für An- und Abreise der Gäste und den Gepäcktransport per Skidoo musste die Skipiste gequert werden – ein unhaltbarer Zustand. In langwierigen Gesprächen mit den Grundbesitzern konnte die Zustimmung zur Neutrassierung einer wintersicheren Straßenzufahrt erwirkt werden und 2016 wurden Straße und Tiefgarage errichtet. Auf diese Tiefgarage wurde jetzt der Zubau mit Suiten und Zimmern sowie Mitarbeiterunterkünften aufgesetzt. Auf zwei Etagen steht weiters eine rund 650 m2 große Wellnessanlage mit Indoorpool, Infrarotkabinen, Dampfbad, Saunen usw. zur Verfügung. Das Bettenangebot wird durch „Monti Suites“ um 60 auf nun 110 mehr als verdoppelt.
Wenn schon, denn schon
Den Grundstein zum heutigen Tophotel haben der Tourismuspionier Hans Straßhofer und seine Frau Else vor 90 Jahren gelegt, als sie 1932 das damals einfache Gasthaus übernahmen. 1969 setzten ihr Sohn Hanspeter und Gattin Heidi die Gastronomietradition fort und ergänzten den Betrieb durch das Haus Dorfblick und das Nebenhaus Chiara.
2004 übernahm die nächste Generation. Heike Straßhofer-Madlener und Ingo Madlener setzten Meilensteine in der Entwicklung zum Tophotel. Das alte Walisgaden wurde durch einen Neubau ersetzt. Gästezimmer, Restaurant und Küche wurden stetig weiterentwickelt und die legendäre Schirmbar eingerichtet.
„Jetzt“, so Ingo Madlener, „standen wir vor der Entscheidung, wie es weitergehen soll.“ Dabei kamen die beiden zu dem Schluss, „wenn wir schon so viel Geld in die Hand nehmen, dann sollen es Nägel mit Köpfen und ein zukunftsorientiertes Projekt sein.“
Davon konnten sich jetzt die Gäste beim Eröffnungsabend überzeugen und der Hotelierfamilie sowie den Planern und Handwerkern gratulieren. Den Abend genossen u. a. Heribert, Andrea und Christoph – mit Freundin Lena – Klauser (Damülser Hof), Sandra und Roy Breuss (Sunneck), Alfred und Erika Wöhr (ehemals Hohes Licht), Altbürgermeister Wilfried Madlener, Markus und Daniela Reich (Reich-Bau), Reinhard Feurstein (Raum & Zeit), Jochen Schluge (Metzgerei), Malermeister Bernhard Moosbrugger, Karl, Marcel und Andreas Türtscher (Elektro) und vor allem die Planer Johann Muxel mit Bauleiter Thomas Klocker und die K-4-Architekten (Kältepool) Thomas Bertalan, Oliver und Stefan Falkner. Rudl Domig und Roland Franzoi sorgten für den musikalischen Rahmen. STP


