Knapp 500 PV-Module installiert

PHOTOVOLTAIK Gleich zwei Photovoltaikanlagen sorgen bei Auto Gerster am Standort in Dornbirn für nachhaltigen Strom fürs Elektroauto und einen ökologischen Betrieb. Beim Neubau in Koblach ist eine weitere Anlage projektiert. „Photovoltaik ist eine Investition ins Klima, in unsere Infrastruktur, die Zukunft der Mobilität und unser tägliches Geschäft“, erklärt Geschäftsführer Christoph Gerster. In den vergangenen Monaten ließ er die Dächer der beiden Gebäude in Dornbirn mit großen PV-Anlagen ausrüsten. „Wir planen Photovoltaik und Dachbegrünung schon länger bei jeder Investitionsphase mit“, betont der Auto-Experte. Den Zuschlag erhielt die Firma Hansesun aus Röthis. „Wir wollten die Wertschöpfung im Land halten. Bei Hansesun hat alles gepasst: Angebot, Abwicklung, Förderung, Errichtung und Inbetriebnahme. Wir mussten uns um nichts kümmern“, so Gerster.
Unkomplizierter Energielieferant
Mit rund 900 Quadratmetern erstrecken sich die Module über weite Teile der Autohausdächer. Gemeinsam liefern die knapp 500 PV-Module 190.000 Kilowattstunden im Jahr. Das reicht für 36 Einfamilienhäuser. Was nicht selbst verbraucht wird, fließt direkt in die Batterien der E-Auto-Flotte. Dafür wurden weitere Wandladestationen angeschafft. Derzeit sind es 15, in eineinhalb Jahren sollen zehn weitere folgen. Der Unternehmer setzt auch privat auf Sonnenenergie und E-Mobilität. Die 30 Quadratmeter große PV-Anlage wird jährlich etwa 6500 Kilowattstunden erzeugen und bis zu zwei Tonnen CO2 einsparen. Um überschüssige Energie auch abseits des E-Auto-Tanks speichern zu können, wird das System durch einen Stromspeicher mit 20 Kilowattstunden Kapazität ergänzt. „Damit können wir bald unseren kompletten Haushaltsbedarf decken“, freut sich Christoph Gerster.