Nach den Bischofs nun die Häuser von Damüls

Ahnenforscher Günther Bischof arbeitet an neuem Projekt.
Damüls 2013 feierten die Walser in Vorarlberg ihr 700-Jahr-Jubiläum. Die älteste Urkunde aus dem Jahre 1313 dokumentiert, dass sich damals Zuwanderer aus dem Schweizer Kanton Wallis im Gemeindegebiet des heutigen Damüls niedergelassen hatten. Im Rahmen zahlreicher Festveranstaltungen gab es in Damüls auch die Präsentation einer bemerkenswerten Dokumentation: Günther Bischof, dessen Vorfahren von Damüls in die Steiermark gezogen waren, hat in akribischen Recherchen ein Buch über „die Bischöfe von Damüls“ erarbeitet.
400-Seiten-Buch
Jetzt ist der 56-jährige Hobby-Ahnenforscher wieder in der Heimat seiner Vorfahren unterwegs und hat sich eine Dokumentation über die Häuser in Damüls vorgenommen. Erfahrungen für dieses Mega-Projekt hat er in seinem Geburtsort Glatzau – eine 250-Einwohner-Ortschaft, Teil der Gemeinde Kirchbach-Zerlach, rund 25 Kilometer von Graz entfernt – gesammelt. Mehr als vier Jahre hat er an diesem 400-Seiten-Buch gearbeitet und zahllose Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern geführt, um das umfangreiche Material – Fotos, Dokumente usw. – zusammenzutragen.
Schwierige Aufgabe
„Glatzau“, so Günther Bischof, „war ein schwieriges Unterfangen, Damüls wird aber wohl eine noch größere Herausforderung.“ Zum einen hat sich das Walserdorf an der Schnittstelle von Großwalsertal, Laternsertal und Bregenzerwald in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert, und zum andern gab es – da ist seine Familie das beste Beispiel – über Jahrhunderte eine starke Abwanderungsbewegung. Deshalb wohnen viele Damülser Familien, die Auskunft geben können, in allen Himmelsrichtungen verstreut. Um diese jetzt ausfindig zu machen, hat sich Günther Bischof an die VN Heimat gewandt und um Mithilfe bei den Recherchen gebeten.
Für jede Information dankbar
Günther Bischof ist diesbezüglich für jede Information dankbar, denn „ich gehe davon aus, dass viele ehemaligen Damülserinnen und Damülser noch wertvolle und interessante Fotos oder Dokumente besitzen, die mir bei meinen Nachforschungen weiterhelfen können“. STP

Kontaktaufnahme ist unter E-Mail guenther.bischof@gmx.at oder unter der Telefonnummer 0664/5488081 möglich und erbeten.