Erlesener Stilmix

LaBrassBanda und Skolka spielen beim Lecher Höhenrausch.
Lech Stimmungsvoll und abwechslungsreich zeigt sich der musikalische Bergsommer in Lech Zürs am Arlberg. Unter dem Titel „Höhenrausch“ wird noch bis 26. September Volksmusik in all ihren Facetten inmitten der Bergkulisse zu hören sein. Zudem verwandeln die „Höhenrausch Specials“ auf eigens errichteten Open-Air-Bühnen die hochalpine Natur in eine Kulturarena.
Am Freitag, 27. August, tritt die bayrische Band LaBrassBanda auf. Mit ihrem furiosen Stilmix findet das sympathische Ensemble aus Oberbayern mittlerweile auf der ganzen Welt großen Anklang. Kein Wunder, prägt ihren kraftstrotzenden Sound doch Funk und Soul ebenso wie Ska und Reggae, Mariachi und Gypsy oder auch Polka und Balkan Beats. Um Genregrenzen wird sich nicht geschert, was zählt, ist die pure Spielfreude und ein sagenhafter Groove.
Als LaBrassBanda im Sommer 2020 ihr Album „Danzn“ veröffentlichte, bewies die Kult-Truppe bei ihrer Tour durch die traditionsreichsten Biergärten Bayerns, dass Livemusik und ausgelassene Stimmung auch mit den nötigen Abstandsregeln möglich sind. Zweifelsohne werden Stefan Dettl (Gesang, Trompete), Manuel Winbeck (Posaune, Gesang), Manuel da Coll (Schlagzeug, Gesang), Fabian Jungreithmayr (Bass), Stefan Huber (Tuba), Jörg Hartl (Trompete) und Korbinian Weber (Trompete) auch in Lech Zürs um 19 Uhr in traditionellen Lederhosen und barfuß die Bühne betreten und mit einer Maß voll bayerischem Charme Blasmusik spielen.
Acht musikalische Freigeister
Ebenfalls auf der Festivalbühne beim sport.park.lech wird am darauffolgenden Samstag, 28. August, um 19 Uhr die aus dem Weinviertel stammende Formation Skolka eine nicht weniger erlesene Stilmischung zum Besten geben. Die acht musikalischen Freigeister verstehen es, die stilistischen Anklänge an Ska, Reggae, Polka sowie Indie-Pop und -Rock mit einer unverwechselbaren Handschrift zu versehen und damit einen Sound zu kreieren, der gleichermaßen fasziniert wie auch zum ausgelassenen Tanzen auffordert.
Die junge Band mit Judith Frank (Gesang), Thomas Rieder (Gitarre, Gesang), Raffael Schimpf (Bass), Gerald Schwent (Schlagzeug), Christoph Schodl (Posaune, Gesang), Roman Leisser (Posaune), Christoph Nadler (Trompete) und Bernd Treimer (Trompete) kann bereits auf zahlreiche Auftritte bei namhaften Festivals wie dem Donauinselfest, Nova Rock oder dem Woodstock der Blasmusik blicken und hat auch bei prominenten Kollegen einen guten Ruf, wie ihr Engagement als Support Act von Seiler und Speer, Wanda, Russkaja oder Clara Luzia zeigt. Geschätzt wird unter anderem die Authentizität ihrer Darbietung und die positive Note ihrer im Dialekt gesungenen Lieder. Kürzlich sagte Judith Frank in einem Interview: „Für uns ist immer noch das Livespielen das Wichtigste. Das ist das, was uns beflügelt und belebt.“
Die Vielfalt als Grundidee
„Eine Leitidee war es, die Vielfalt der heutigen Volksmusik, von traditionell bis progressiv, vorzustellen. Schließlich ist sie mittlerweile von so gut wie allen sonstigen Musikgenres beeinflusst“, erklärt Hermann Fercher, Tourismusdirektor von Lech Zürs, die Grundidee des musikalischen Bergsommers.
Mit Wiener Blond & Band, bekannt für ihre besondere Mischung aus Vokal- und Textkunst, folgt am Samstag, 11. September, ein weiteres Highlight des Höhenrauschs. Hier trifft Heurigen-Schmäh auf hintergründigen Humor und Tradition auf den urbanen Pulsschlag von Wien. Tickets gibt es unter www.oeticket.com und bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen.

