Alpen(s)pinner steckt voller Leidenschaft

Kork-Gipfelkarte aus Thüringen erobert das Land im (Gipfel)sturm.
Thüringen Seit Anfang Dezember ist der Alpen(s)pinner im Umlauf. Die Vorarlbergkarte aus Kork erfreut sich seither großer Beliebtheit. Landauf landab zeigen sich Naturfreunde und Bergfexe von der besonderen Landkarte begeistert. Sehr zur Freude von Mario Tischner aus Thüringen, der die Pinnwandkarte gemeinsam mit seiner Frau Sarah entwickelte.
„Auf der rund 60 x 40 Zentimeter großen Karte sind in vereinfachter Form alle großen Gebirgszüge des Landes abgebildet“, beschreibt Tischner. Mit Hilfe von farbigen Stecknadeln können bereits erklommene Berge sowie besuchte Hütten darauf markiert werden. So wird, nach dem Vorbild der hinlänglich bekannten Kork-Weltkarte, festgehalten, welche Bergspitzen bereits erklommen bzw. welche Hütten schon besucht wurden. „Der Alpen(s)pinner hilft nicht nur dabei, eine tolle Übersicht über besuchte und noch offene Wanderziele zu erhalten, sondern präsentiert die erreichten Erfolge auf eine außergewöhnliche Weise und ist in jedem Raum ein wahrer Blickfang“, ist der Walgauer überzeugt. In einem kleinen Heftchen gibt es zudem kurze Gipfelporträts sowie Bilder der 120 eingezeichneten Gipfelziele bzw. 30 Alpenvereinshütten.
Viele positive Rückmeldungen
„Nach dem Launch im Dezember hat der Alpen(s)pinner einen richtigen Hype ausgelöst“, freut sich Tischner. „Ich bekomme Rückmeldungen aus dem ganzen Land und darüber hinaus. Das Feedback ist durchwegs positiv und es sind dadurch bereits viele schöne Begegnungen und Kontakte entstanden“, kann der Thüringer erfreut berichten. Der Sozialarbeiter freut sich seine Begeisterung und Leidenschaft für die Berge auf diesem Weg weitergeben zu können. „Den Leuten gefällt es, dass die Idee hier im Land entstanden ist, und uns freut es, dass wir den Menschen die Schönheit und das Abenteuer der heimischen Bergwelt näherbringen können. Auf unseren sozialen Kanälen langen regelmäßig Bilder und Impressionen aus der Vorarlberger Bergwelt ein. Das freut und motiviert uns weiterzumachen“, beschreibt Tischner.
Um die Erfolgswelle nicht abebben zu lassen, wurde kürzlich auch eine Kooperation mit der aha-Jugendkarte eingegangen. „Wir wollen nicht nur die erreichen, die bereits in den Bergen unterwegs sind, sondern auch jungen Menschen die hiesige Bergwelt näherbringen“, beschreibt der Thüringer die Intention dahinter. Trotz der vielen Arbeit ist auch er weiterhin gemeinsam mit seiner Frau und den drei Kindern regelmäßig in den heimischen Bergen unterwegs. „Zum Glück hilft unsere ganze Familie beim Verpacken und Verschicken des Alpen(s)pinners mit. Dass dafür auch noch genug Zeit bleibt“, ist er um die tatkräftige Unterstützung seiner Familie froh.
Bei Design, Inhalt, Produktion und Vermarktung überlässt der Thüringer nichts dem Zufall. „Alles muss seine Richtigkeit haben und die Gipfel müssen Millimetergenau eingezeichnet sein. Dafür gibt es in diesem Bereich zu viele Experten. Hier will ich mir nichts nachsagen lassen“, kann der Oberländer seinen Perfektionismus nicht verbergen.
Neue Karte ab Mai
Für wen Vorarlberg und seine Bergwelt „to small“ ist, der kann sich schon jetzt auf Mai feuen. Dann wird nämlich das Sortiment um eine Tirolkarte erweitert. Den Prototypen hat Tischner bereits bei sich zu Hause liegen. Im Herbst soll dann auch noch eine Salzburgkarte folgen. Auch hierfür wird es jeweils ein Begleitheftchen mit jeder Menge Informationen geben. „Dafür ist viel inhaltliche Recherche nötig“, sagt Tischner. „Aber das Ergebnis und die erfreulichen Rückmeldungen sind die Mühen allemal wert.“ VN-JS
vn.at/mehrwissen
Der Alpen(s)pinner
http://VN.AT/sukDWk