Gesunder Schlaf fängt beim Kopf an

Auch das Kissen und die Bettdecke spielen für einen guten Schlaf eine Rolle.
AUSWAHL Hoch und fest oder besser flach und flauschig? Bei der Wahl eines geeigneten Kopfkissens sind viele überfordert. Damit Nacken- und Schulterverspannungen keine Chance haben, sollte das Kissen die Halswirbelsäule gut abstützen. Auf dem Kissen sollten zudem nur Kopf und Nacken und nicht die Schultern liegen. Als ideales Maß gilt eine Größe von 40 x 80 Zentimeter. Da jeder Körper anders proportioniert ist, sind Kissen sinnvoll, die sich dem Schlafenden anpassen. Dies wird etwa durch Füllungen und Kammern möglich, die unterschiedliche Einsinktiefen und Formgebungen zulassen. Achten Sie zudem aus hygienischen Gründen darauf, dass das Kissen waschbar ist.
Raum- und Schlafklima
Ein weiterer wichtiger Faktor auf dem Weg zu mehr Schlafqualität ist ein gutes Raum- und Schlafklima. Dabei spielt die Bettdecke eine ganz wesentliche Rolle. Sie sorgt nicht nur für Behaglichkeit, sondern entscheidet auch, ob wir frieren oder schwitzen. Sinnvoll sind Decken mit Hightechfasern, die über temperaturausgleichende Eigenschaften verfügen und für ein konstantes Schlafklima sorgen. So vermeiden Sie Zugluft durch unbewusstes Aufdecken und riskieren keine Verspannungen der Muskulatur. Damit die Füllung der Decke nicht verrutscht, ist eine durchdachte Steppung nötig, die das Füllmaterial an ihrem Platz hält. Achten Sie außerdem darauf, dass die Decke etwa 20 Zentimeter länger ist als ihre Körperlänge und sich gut reinigen lässt.
Individuell liegen
Lange Zeit galt der Lattenrost als fester Bestandteil eines Bettes. Rückenfreundlicher sind heute moderne Schlafsysteme, die aus einer flexiblen Unterfederung und einer dazu passenden Matratze bestehen. Schlafsysteme mit einstellbarer Unterfederung haben einen klaren Vorteil. Sie berücksichtigen Ihre individuellen Bedürfnisse, unterstützen Ihre Wirbelsäule und lassen sich jederzeit individuell anpassen. Das bedeutet: Je nach Gewicht und Körperform können die einzelnen Zonen des Bettes angepasst werden. Eine atmungsaktive Matratze mit verschiedenen Zonen unterstützt auch die unbewussten und erforderlichen nächtlichen Bewegungsabläufe und Lageveränderungen. Das ist unter anderem besonders wichtig, damit sich die Bandscheiben regenerieren und „ernähren“ können. Achten Sie bei der Wahl des Bettes auf die richtigen Maße: Einzelbetten sollten mindestens 100 Zentimeter breit sein. In der Länge sollte das Bett zudem ca. 20 Zentimeter länger als das Körpermaß sein.